Windcloud hat vor Kurzem den offiziellen Beginn seiner Crowdselling-Kampagne auf der Crowdfunding-Community Startnext bekannt gegeben. Das Unternehmen, das in Braderup-Tinnigstedt (Nordfriesland) sein „grünes“ Rechenzentrum betreibt, will innerhalb von 40 Tagen die gesetzte 100.000-Euro-Marke erreichen. Die Neukunden, die zwischen voll verschlüsseltem Cloud-Speicher, virtuellen Maschinen sowie einer Starter, Middle und Business Domain wählen können, erhalten die Produkte im Rahmen der Kampagne mit einem Preisvorteil von zehn Prozent.

Weiterhin lasse sich die Rechenarchitektur auf die eigenen Bedürfnisse zugschneiden und frei konfigurieren. Bei der Buchung der verschiedenen Jahrespakete erhalte jeder Kunde zusätzlich ein typisch nordfriesisches Geschenk. Nach erfolgreichem Abschluss der Kampagne will Windcloud die verschiedenen Services direkt ohne Wartezeiten zur Verfügung stellen.

 

Die Gründer von Windcloud haben sich zum Ziel gesetzt, das erste grüne Rechenzentrum zu betreiben, das mit der Energie des anliegenden Windparks versorgt wird. Zusätzlich kommen die anliegende Biogasanlage sowie eine Batterie mit einer Kapazität von 3,4 MWh zum Einsatz, die sämtliche Schwankungen auffange, wenn wenig Wind weht. Neben der Einsparung von CO2 garantiert Windcloud nach eigenem Bekunden die voll verschlüsselte Speicherung sämtlicher Daten nach deutschen Datenschutzrichtlinien.

 

Im Rahmen der Crowdselling-Kampagne, die bis zum 18. Juni 2016 bei Startnext läuft, können sowohl Domains, als auch virtuelle CPUs und Cloud-Speicher mit Kapazitäten von bis zu 10 TByte erworben werden. Zudem können Vorbesteller ihr System nach dem Baukastenprinzip frei zusammenstellen. Das umfangreichste Angebot stellt der eigene DC Data Container – limitiert auf vier Stück – dar.

 

Windcloud bietet bei Startnext vier verschiedene Cloud-Modelle an. Der jährliche Paketpreis für 500 GByte beträgt 59 Euro und werde mit einer Flasche Windcloud-Brand veredelt, so der Anbieter. Die 1-TByte-Variante inklusive Lenkdrachen wird für 109 Euro zu haben sein, 3 TByte kosten 329 Euro (inkl. Windcloud-Shirt), der XL-Speicher mit 10 TByte Speicher liegt bei 1.079 Euro. Dieser Bestellung legt Windcloud einen Friesenpulli sowie ein Windcloud-Shirt bei. Für den sicheren Zugriff und die Verwaltung der Daten setzt das Unternehmen auf das Open-Source-Programm Omnicloud von Fraunhofer SIT, das die Vertraulichkeit der gespeicherten Daten garantiert.

 

Weitere Informationen zu Windcloud gibt es unter www.windcloud.org.

 

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