Der Cloud-Anbieter OVH hat angekündigt, sein Bare-Metal-Server-Portfolio in vier neue Produktreihen anzupassen, um auf diese Weise besser auf die wachsenden Anforderungen von Anwendern reagieren zu können. Mit dem Angebot will der Hoster nach eigenen Angaben Firmen beim Start in die Cloud sowie bei kritischen Geschäftsanforderungen unterstützen. Dazu sollen die vier Bare-Metal-Server-Reihen ein breites Spektrum an Konfigurationsmöglichkeiten bieten, sodass Nutzer eine auf ihre Bedürfnisse ausgelegte Lösung erhalten.

So soll sich die Rise-Reihe für einfache Anwendungen mit hoher Leistungsfähigkeit sowie für Anforderungen in sehr kleinen Unternehmen eignen. Die Advance-Reihe adressiere hingegen kleine und mittlere Unternehmen und ermögliche eine schnelle Anwendungsbereitstellung. Mit der Infrastructure-Reihe richtet sich OVH nach eigenen Angaben an Firmen mit kritischen Anforderungen an Rechen-, Speicher- und Netzwerkkapazität. Für besonders rechenintensive Anwendungen, Big Data und hyperkonvergente Infrastrukturen sei hingegen die High-End-Reihe ausgelegt.

Nutzer sollen über die OVH-Website die richtige Bare-Metal-Lösung für ihre Anforderungen und Infrastruktur finden können. Weiter sei der Cloud-Anbieter in der Lage, die Verfügbarkeit der ausgewählten Server in bis zu 120 Sekunden bereitzustellen.

Zudem sollen sich Rechen- und/oder Speicherkapazitäten bei Bedarf erweitern lassen. Über das vRack, das für die Produktreihen Advance, Infrastructure und High-End verfügbar ist, sei die Verbindung dedizierter Server in einem einzigen privaten Netzwerk einfach umzusetzen – ebenso wie die Verknüpfung mit anderen Private- oder Public-Cloud-Angeboten von OVH. Auf diese Weise sollen sich eine höhere Auslastung punktgenau bewältigen lassen.

Darüber hinaus betreibt OVH die neuen Produktreihen in den Rechenzentren in Roubaix (RBX2, 3, 5, 6, 7), Straßburg (SBG1, 3, 4), Beauharnois (BHS1-BHS7), Singapur und Sydney gemäß den Sicherheitsstandards ISO/IEC 27001. Zum weiteren Funktionsumfang der Server gehört ein Schutz vor DDoS-Angriffen, der keinen Einschränkungen bezüglich Umfang und Dauer unterliegt. Auch sollen Unternehmen wählen können, in welchem Rechenzentrum die Daten gespeichert werden.

Weitere Informationen finden sich unter www.ovh.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.