Panda Security erweitert die Sicherheitslösung Adaptive Defense 360 für den Schutz von Endpoints um die umfassende Verschlüsselungslösung Full Encryption. Das Tool soll einen zusätzlichen Schutz der Daten auf allen Endpoints ermöglichen, indem es Laufwerke von Desktops, Laptops und Servern automatisch verschlüsselt. Dies hindere Unbefugte ohne passenden Zugang daran, auf die auf dem Endgerät befindlichen Daten zuzugreifen.

Zur vollständigen Ver- und Entschlüsselung aller Laufwerke bietet das Modul nach Bekunden des Herstellers außerdem die Verwaltung der Wiederherstellungsschlüssel. Ebenso sei es möglich, eine Datenanalyse zum Verschlüsselungsstatus zu exportieren und eine zentralisierte, individuelle Policy Application festzulegen.

Spätestens seit der Einführung der DSGVO ist eine Datenverschlüsselung ein elementarer Aspekt der IT-Sicherheit in einem Unternehmen, da verschlüsselte Daten bei einem Datenleck nicht als kompromittiert gelten. Full Encryption bietet nach Angaben von Panda im Falle eines Diebstahls, Verlusts oder böswilligen Insiders einen Schutz vor einem direkten Gerätezugriff.

Das Zusatzmodul der Endpoint-Schutzlösung Adaptive Defense 360 verwendet für die Ver- und Entschlüsselung von Festplatten die BitLocker-Technik auf Windows-Basis, ohne dabei die Gerätenutzung zu beeinträchtigen, wie der Sicherheitsanbieter mitteilt. Sollte BitLocker nicht vorhanden oder aktiviert sein, erledige das hauseigene Tool automatisch alle Einstellungen und Aktivierungen – auch bei integrierten Trusted-Platform-Modulen.

Panda empfiehlt die Nutzung der Verschlüsselungslösung mit eigenständigem Passwort. Es sei jedoch auch möglich, den Zugriff auf die verschlüsselten Daten über den allgemeinen Windows-Login freizugeben.

Unternehmen können die gespeicherten Wiederherstellungsschlüssel zentral über die Cloud-basierte Plattform Aether verwalten und steuern. Sollte ein Wiederherstellungsschlüssel verloren gehen, kann der Netzwerkadministrator diesen in der Management-Konsole abrufen und dem Anwender zukommen lassen. Außerdem besteht die Möglichkeit, Gruppen- und Endpoint-spezifische Verschlüsselungsvorschriften zu definieren und sich in Berichten anzeigen zu lassen, etwa um diese bei Notwendigkeit Aufsichtsbehörden oder Institutionen vorzulegen.

Weitere Informationen finden sich unter www.pandasecurity.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.