Ein nützliches Tool für das Kabel-Management bietet das Unternehmen Patchbox an. Denn Kabelsalat im Netzwerkschrank ist nicht nur unschön, sondern bisweilen regelrecht gefährlich. Jeder kennt das Phänomen, jeder versucht es zu verhindern. Überlange Kabel verschwenden Platz, sind unübersichtlich und kosten Zeit, Geld und Nerven.

Was sich für den Heim-PC eventuell noch tolerieren lässt, schafft in Netzwerkumgebungen signifikante Probleme und Kosten durch die resultierenden Ausfälle. Für Abhilfe soll die Patchbox Plus+ sorgen. Das Kabel-Management-System stellt laut Hersteller dem Anwender die Kabel in der exakt benötigten Länge zur Verfügung und verhindert somit Unordnung im Schrank, und zwar langfristig.

Dies soll die Installations- und Wartungszeiten drastisch verkürzen. Die Box besteht aus einem 1HE-Metallrahmen, den ein Betreiber mit bis zu 24 Kabel-Kassetten ausstatten kann. In den Kassetten befindet sich ein Flaschenzugsystem, das die nicht benötigten Kabellängen wieder einzieht. Patchbox bietet die Kassetten mit getesteten Kategorie-6-Kabeln (ISO Klasse E) als STP und UTP in sieben Farben an, zudem mit biegeunempfindlichen LWL-Kabeln in Singlemode (OS2) und Multimode (OM4). Die Kabel lassen sich bei Bedarf auch kombinieren.

Weitere Informationen stehen unter patchbox.com zur Verfügung.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.