Die neueste Version von SteelCentral verbessert laut Hersteller Riverbed die Performance von Cloud‑Anwendungen deutlich. Denn die Performance-Management-Lösung umfasse nun neue APM- und NPM-Funktionen (Application-/Network-Performance-Management), um für mehr Durchblick bei nativen Cloud‑Apps und Cloud‑basierten Netzwerken zu sorgen. Die Software liefere eine ganzheitliche Sicht auf die Performance, indem sie End-User-Experience-, Anwendungs‑ und Netzwerk‑Monitoring zusammenführt.

Die neue SteelCentral‑Version bringt laut Bekunden Riverbeds folgende Erweiterungen:

* AppResonse sammelt und analysiert Paketinformationen für AWS-Umgebungen (Amazon Web Services),
* NetProfiler überwacht den Datenfluss zwischen Clouds sowie zwischen der Cloud und der Unternehmensumgebung,
* AppInternals ist nun mit Kubernetes, Pivotal Cloud Foundry und Red Hat OpenShift integriert, sodass die IT den Überblick behält, selbst wenn Applikationen in der Cloud entwickelt und implementiert werden.

SteelCentral APM basiert laut Herstellerangaben auf einem skalierbaren Big-Data-Ansatz, der vollständig in das Cloud‑native Ökosystem integriert ist. Mit der neuen Version biete das SteelCentral-APM-Modul AppInternals vollständigen Einblick in Transaktionen, Container und Services, die auf Kubernetes, Pivotal Cloud Foundry und Red Hat OpenShift laufen. So könne ein Unternehmen, das Applikationen in Docker-Containern und Pivotal Cloud Foundry nutzt, Leistungsprobleme mindern und die Akzeptanz bei den Anwendern steigern.

Zudem lasse sich das verteilte Applikations-Tracing von Riverbed dank Integration in den Pivotal-Stack einfacher auf Pivotal-Plattformen installieren. Dies stelle die Applikations-Performance sicher und erlaube es, die Stabilität von Applikationsversionen zu verbessern.

Des Weiteren könne eine IT-Organisation mittels paket- und Flow-basierter NPM-Methoden ihr Wissen über die lokale Installation nun auch auf Cloud-Umgebungen ausdehnen. Als neue NPM-Funktionen nennt Riverbed:

* Die virtuelle SteelCentral-AppResponse-Appliance lässt sich als Amazon-EC2-Instanz in einer Virtual Private Cloud implementieren;
* neue Reporting-Funktionen erleichtern es, die Netzwerk-Performance in der Cloud gemeinsam mit der Performance des unternehmenseigenen Netzwerks zu untersuchen;
* der erweiterte SteelCentral-Agent sammelt Paket- und Flow-Informationen in der Cloud. Dank umfassender Lizenz könne ein Unternehmen den Agenten für NPM, APM wie auch EUEM (End-User-Experience-Management) nutzen.

Weitere Informationen finden sich unter www.riverbed.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.