Mit dem Secure Enterprise Management System (SEM) will es der Nürnberger VPN-Spezialist NCP Unternehmen jeder Größenordnung erleichtern, ihr Remote-Access-Netzwerk von zentraler Stelle aus zu verwalten. Version 5.0 bringt laut den Nürnbergern unter anderem mehr Performance sowie Verbesserungen bei der Inbetriebnahme und der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA).

Dank der neuen Performance-Optimierung, so NCP, könne SEM nun Lastspitzen wirksam abfangen. Diese entstehen zum Beispiel, wenn sich Tausende Benutzer annähernd gleichzeitig am System anmelden, wie im Alltag größerer Unternehmen üblich.

Bei SEM 5.0 und der Konsole 5.0 erleichtere man die Inbetriebnahme durch vorinstallierte Plug-ins, so NCP. Der Administrator erhalte in der Konsole Benachrichtigungen über aktuell anliegende Ereignisse. Die Konsole zeige zum Beispiel Fehler und Warnungen sowie Infos zur Lizenz oder zum Ablauf des CA-Zertifikats unübersehbar an. Ein Klick auf diese Benachrichtigung führe zu weiteren Details.

Außerdem unterstützt die SEM 5.0 laut Bekunden NCPs Sophos MCS (Mobile Communication Services) als SMS-Provider für die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Der Vorteil von SMS-Kommunikation liegt laut dem Nürnberger Anbieter vor allem darin, dass eine SMS ihren Empfänger auch bei schlechter Netzqualität oder empfängerseitig abgeschaltetem Datenempfang weltweit erreiche.

Benutzerdaten aus vorhandenen Verzeichnisdiensten (LDAP, Active Directory etc.) und IAM-Systemen (Identity- und Access-Management) übernimmt die Software laut Herstellerangaben über standardisierte Schnittstellen. Dies ermögliche es einer IT-Organisation, ein vollautomatisches Identity-Management für Remote-Access-Anwender einzuführen. Des Weiteren biete die Lösung einen integrierten Radius-Server, 2FA mittels Einmalpasswörtern (One-Time Passwords, OTPs) sowie Schnittstellen zu SIEM-Werkzeugen (Security-Information- und Event-Management).

Der Management-Server von SEM 5.0 läuft laut NCP-Angaben auf Windows Server 2016, Windows Server 2012 R2, Windows Server 2008 R2 oder einem Linux-Server mit Kernel 2.6 ab Version 2.6.16. Die Management-Console erfordere Windows 10, 8, 7, Vista oder Windows Server 2012 R2.

Weitere Informationen finden sich unter www.ncp-e.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.