Pintexx, ein Entwickler von Remote Access Software, hat mit PinBox Remote einen „Raspberry Pi 3“-Mini-Computer vorgestellt, der Unternehmen einen Zugriff auf Firmenrechner oder virtualisierte Desktops über das Internet ermöglichen soll. Für den Fernzugriff benötigt der Anwender lediglich einen HTML5-fähigen Browser auf einem mobilen oder stationären Endgerät, so der Hersteller.

Pintexx positioniert die PinBox als kostengünstige Einstiegslösung für bis zu maximal 20 gleichzeitige Benutzer und als Alternative zu klassischen VPN. Die Hardware-Plattform Raspberry Pi bietet hierfür laut Herstellerbekunden eine performante Grundlage, sodass sich die Zugriffsgeschwindigkeit kaum wahrnehmbar von einem „normalen“ Zugriff über VPN- oder RDP-Client unterscheiden soll.

Durch den Browser-Zugriff ist außerdem keine Installation oder Konfiguration auf der Zugriffsseite nötig. Darüber hinaus unterstütze die PinBox den freien Zertifikatsdienst „Let’s Encrypt“. Es ist laut Hersteller aber auch möglich, eigene Zertifikate für die Unterstützung einer sicheren Internetverbindung zu verwenden.

Als weitere Sicherheitseben stehe zudem eine Zwei-Faktor-Authentifizierung über E-Mail oder den Google Authenticator zur Verfügung. Über eine Wake-On-Lan-Funktion hat der Administrator die Möglichkeit, einen ausgeschalteten PC vor der Verbindungsaufnahme zu starten. Die Remote-Verbindung soll außerdem das Kopieren von Texten über die Zwischenablage, den Upload und Download von Dateien sowie das Drucken auf einem lokalen Drucker unterstützen. Auch ist es möglich, den Zugriff auf die Administrationsseiten über das Internet zu verweigern, sodass ein Zugriff nur über das lokale Netzwerk möglich ist, so Pintexx weiter.

Weitere Informationen finden sich unter www.pintexx.com/de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.