Prevolution, ein Hamburger Spezialist für integriertes Service- und Information-Management, hat sein Produktportfolio um die französische Service-Management-Plattform EasyVista erweitert. Sie umfasst neben ITSM-Funktionen auch Lösungen für Self-Service/Self-Help und Wissenstransfer.

Mit der Erweiterung des Portfolios will Prevolution nach eigenem Bekunden den Trend zu mehr Anwenderorientierung in IT- und Enterprise-Service-Management (ESM) vorantreiben. Denn die Anwenderschaft könne erheblich von Service-Portalen und KI-gestützten Anwendungen für Self-Help und Wissenstransfer profitieren – sofern diese konsequent auf sie zugeschnitten sind.

Laut Hersteller bestätigen verschiedene Studien den Eindruck, dass Nutzer interner Service-Plattformen den gleichen Komfort erwarten, den sie aus dem privaten Bereich kennen: Sie wollen ihre Anliegen rund um die Uhr im Self-Service einbringen können und Probleme im Idealfall sofort selbstständig lösen, so Prevolution.

Easy Vista biete einen vollständigen ITSM/ESM-Funktionsumfang und stütze sich dabei auf einen besonders nutzerzentrierten Ansatz. Dies beinhalte HTML5-Web-Clients für die Nutzung auf allen Endgeräten, eine einfache und intuitive Benutzeroberfläche, moderne Portale etc.

Auch sei es möglich, die Plattform in die Office-365-Umgebung einzubetten. Auf diese Weise sollen Anwender direkt aus der gewohnten Microsoft-Teams-Oberfläche heraus Service-Requests starten oder Selbsthilfemaßnahmen ergreifen können.

Die Lösung Easy Vista Self Help verfolgt nach Bekunden des Herstellers einen Ansatz für Selbsthilfe und Wissenstransfer, der über die üblichen Knowledge Bases und Online-Training-Ansätze hinausgeht. Die Lösung führe den Nutzer über sogenannte Knowledge Flows zur Problemlösung, sodass dieser das Problem eigenständig beheben könne. Auf diese Weise entlaste die Plattform den Service-Desk und erhöhe die Nutzerzufriedenheit.

Die Knowledge Flows lassen sich laut Hersteller mit einem grafischen Assistenten ohne Programmierung erstellen und direkt zum Beispiel in Microsoft Teams einbetten. Sie sollen sich vielseitig zum Wissenstransfer eignen, etwa zur Einarbeitung neuer Mitarbeiter, in der Schulung von Support-Angestellten oder bei der Verbreitung abteilungsspezifischer Informationen.

Unternehmen können die EasyVista-Plattform laut Prevolution entweder On-Premises oder im SaaS-Modell betreiben. EasyVista gehe als französisches Unternehmen besonders auf die funktionalen und regulatorischen Anforderungen europäischer Kunden ein. Die strategische Partnerschaft mit Prevolution soll den Franzosen dabei helfen, in der DACH-Region Fuß zu fassen.

Weitere Informationen finden sich unter www.prevolution.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.