Die Cloud Native Computing Foundation (CNFC) hat die Bewertung des Projekts des Open-Source-Monitoring-Tools Prometheus eine Stufe hochgesetzt, nämlich auf „Graduation“. Damit stelle die CNCF fest, dass die Software einen hohen Reifegrad sowie eine stabile Entwicklergemeinde habe und sich in ersten Anwendungsszenarien bewährt hat, erklärte der Full-Service Internet-Provider SpaceNet.

Gleichzeitig habe die CNFC das von einem SpaceNet-Mitarbeiter ins Leben gerufene Projekt „OpenMetrics“ in den Status „Sandbox“ überführt. OpenMetrics soll das zunächst nur für die Cloud endwickelte Prometheus-Exposition-Format für die gesamte IT standardisieren. Auf diese Weise will man eine echte Interoperabilität über unterschiedliche Infrastruktur-Modelle hinweg erreichen. Die Entwickler von Prometheus, Google, Uber, InfluxData, Grafana und weitere haben die Integration von OpenMetrics bereits in ihre jeweiligen Roadmaps aufgenommen.

Prometheus und der künftig mit OpenMetrics standardisierte Datenaustausch gehen laut SpaceNet über das maschinenzentrische Monitoring vieler anderer Monitoring-Tools hinaus. So soll Prometheus zusätzlich das Monitoring von dynamischen und Service-orientierten Architekturen ermöglichen. Kommen Micro-Services zum Einsatz, erweist sich nach Bekunden von SpaceNet die Fähigkeit multidimensionaler Datensammlung und deren Abfragemöglichkeit als besonders nützlich. Zudem prüfe Prometheus nicht nur, ob eine Anwendung grundsätzlich läuft, sondern erhalte von den Anwendungen auch Metriken zum internen Status. Auf diese Weise ermögliche die Monitoring-Lösung eine Früherkennung von Problemen.

Weitere Informationen finden sich unter www.space.net.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.