Quanta Cloud Technology (QCT), ein Anbieter von Cloud-Computing-Hardware, Software und Dienstleistungen für Datacenter, hat mit dem QuantaPlex T42E-2U eine Erweiterung für sein Lösungsportfolio angekündigt. Das neue 4-Node-System hat zwei Höheneinheiten und unterstützt die neuste Generation skalierbarer Intel-Xeon-Prozessoren, so der Hersteller. Der High-Density-Server sei für Anwender konzipiert, die keine hochflexiblen Systeme benötigen, aber dennoch die Vorteile einer maximalen Produktivität pro Fläche inklusive einer hohen Server-Node-Density nutzen wollen.

Dank der skalierbaren Intel-Xeon-Prozessoren bietet der High-Density-Server eine Rechenleistung mit höheren Verbindungsgeschwindigkeiten von Socket zu Socker, 1,5-facher Speicherbandbreite und einer Leistung von 2x Peak FLOPs in der Spitze. Auf diese Weise lassen sich laut Herstellerangaben bis zu 440 virtuelle CPUs pro Server einsetzen und einen 3,9-fach höheren virtualisierten Datendurchsatz im Vergleich zum Intel-Xeon-Prozessor E5 der Vorgängergeneration erreichen.

Darüber hinaus biete das Server-Design auf jedem Motherboard-Schlitten flexible SSD-Optionen für SATA und PCIe-M.2-Geräte zur Installation des Betriebssystems.

Da Nutzer je nach Bedarf und Anwendungsfall verschiedene Konfigurationsaspekte bevorzugen, besteht laut QCT die Möglichkeit, eine ganze Server-Reihe mit unterschiedlichen SKU-Optionen (Stock Keeping Unit) zu versehen.

Funktionen wie werkzeuglos wechselbare Doppelrotorventilatoren, ein modular aufgebauter Stromverteilerkasten (PDB) und ein leicht wechselbarer Motherboard-Schlitten sollen das Server-System laut Hersteller wartungsfreundlich machen. Auf diese Weise sei ein einfacher und schneller Austausch der Komponenten fast ohne Ausfallzeiten möglich, da die Techniker nicht das gesamte Server-Gehäuse aus dem Rack herausziehen müssen.

Weitere Informationen finden sich unter www.qct.io.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.