Der Anbieter von Open-Source-Lösungen Red Hat und der Softwareriese Microsoft haben angekündigt, ihre bestehende Zusammenarbeit weiter auszubauen. Ziel sei es, den Unternehmen die Einführung von Containern zu vereinfachen. Dazu zähle der native Support von Windows-Server-Container unter Red Hat Openshift, Red Hat Openshift Dedicated unter Microsoft Azure sowie SQL-Server unter Red Hat Enterprise Linux und Red Hat Openshift. Unternehmen sollen durch die Erweiterung der Kooperation von vereinfachter Containertechnik profitieren und schneller in eine Hybrid Cloud einsteigen können.

Die unternehmenstaugliche Kubernetes-basierte Container-Applikationsplattform Openshift unterstützt laut Red Hat nun nativ Windows-Server-Container. Dadurch ermögliche es die Plattform, sowohl Linux- als auch Windows-Container in heterogenen Umgebungen in einer Hybrid Cloud zu unterstützen. Red Hat hat diese Funktionalität erstmals auf dem Red Hat Summit im Mai 2017 gezeigt. Das Technology Preview soll im Frühjahr 2018 verfügbar sein.

Mit Red Hat Openshift Dedicated unter Microsoft Azure können sich IT-Abteilungen laut Herstellerangaben auf die Wertschöpfung von Applikationen und das Vorantreiben von Innovationen konzentrieren statt auf die Verwaltung von Ressourcen zur Aufrechterhaltung des IT-Betriebs. Openshift Dedicated unter Azure soll ebenfalls Anfang 2018 verfügbar sein.

Weitere Informationen finden sich unter www.redhat.com/de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.