Mit der neuen Version von OpenShift Dedicated hat Red Hat den Funktionsumfang des hauseigenen Dienstes erweitert. Nun sei es möglich, die auf der hauseigenen OpenShift Container Platform basierenden Lösung als vollständig verwalteten Service auf AWS und bei anderen Cloud-Providern bereitzustellen. Auf diese Weise sollen Unternehmen in der Lage sein, die Container- und Kubernetes-Plattform des Herstellers einfacher für die Erstellung von Applikationen zu nutzen.

Anwender können laut Hersteller bei OpenShift Dedicated auf AWS ihre vorhandenen Cloud-Accounts mitbringen. Auf diese Weise sollen Unternehmen die Nutzung ihrer AWS-Verträge und -Preise sowie ihrer bestehenden Sicherheitsprofile verwenden können. So will Red Hat nach eigenen Angaben mögliche Reibungsverluste bei der Einführung von OpenShift Dedicated auf AWS weiter reduzieren.

Mit der neuen Version stellt OpenShift Dedicated laut Hersteller folgende neuen Funktionen bereit:

  • Multi-AZ Stretched Clusters ermöglichen eine Cluster-Implementierung über mehrere Verfügbarkeitszonen (Availability Zones, AZ) hinweg. Damit sollen Unternehmen die Service-Verfügbarkeit von Systemen und Applikationen maximieren können,
  • Benutzer seien in der Lage, erweiterte EC2-Instanztypen für ihre individuellen Anforderungen zu dimensionieren, einschließlich speicheroptimierter, rechenoptimierter oder allgemeiner Instanztypen,
  • verschlüsselte, persistente Volumes,
  • die Cluster-Konsole bietet laut Hersteller Informationen zu Cluster-Status, Node Visibility, Access-Control-Management und einem Cluster-weiten Event Stream sowie
  • Verbesserungen an der Rolle des dedizierten Administrators, darunter die Möglichkeit, die Standardprojektvorlage anzupassen.

Weitere Informationen hält der Red-Hat-Blog unter www.redhat.com/de/blog/kubernetes-how-you-want-it-how-enhancements-red-hat-openshift-dedicated bereit.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.