Das Münchner IT-Unternehmen Retarus hat seine „Email Security Services“ weiterentwickelt und mit neuen Funktionen ausgestattet. Für Unternehmen, die mit Office 365 arbeiten, soll sich Email Security jetzt mit Verzeichnisdiensten in der Microsoft-Cloud synchronisieren können. Die Azure-Active-Directory-Synchronisation ersetzt nach Angaben des Herstellers die manuelle Datenpflege und reduziert so Fehlerquellen und den Aufwand.

Ebenso neu ist ein Whitelisting-Service für die CxO Fraud Detection, die Bestandteil der Advanced Threat Protection (ATP) der E-Mail-Sicherheitslösung ist. Diesen sollen Anwender nutzen können, die interne Informationen über externe Dienstleister verschicken, etwa Newsletter der Geschäftsführung, Mitteilungen der Personal- oder IT-Abteilung etc. Das Whitelisting sorgt dafür, dass diese internen E-Mails zuverlässig ankommen, so Retarus weiter.

Bei der Targeted Members List handelt es sich um eine neue Funktion, um Mitarbeiter zu schützen, deren E-Mail-Identität für Cyberkriminelle besonders interessant ist. Sie können sich auf die Liste setzen lassen. Sobald eine Nachricht von einem solchen „Targeted Member“ eingeht, prüft die CxO Fraud Detection den Display-Namen auf Echtheit, so der Hersteller. Je nach Ergebnis komme die E-Mail dann in das Postfach oder in Quarantäne.

Für die Erkennung von Phishing-E-Mails kommt bei Email Security nun nach Retarus-Angaben außerdem Machine Learning zum Einsatz. Mittels der so gewonnenen Erkenntnisse soll der Filter URLs von gefälschten Webseiten in eingehenden E-Mails noch zuverlässiger erkennen und Anwender noch besser vor Phishing-Angriffen schützen.

Weitere Informationen finden sich unter www.retarus.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.