Einen ganzeinheitlichen Ansatz verfolgt Riverbed nach eigenen Angaben mit der neuen Version seiner Performance-Monitoring-Plattform SteelCentral. Mit dem Update bietet der Hersteller nach eigenem Bekunden branchenweit die erste Lösung für ein einheitliches APM (Application Performance Management) und End-User-Monitoring an. Statt stark fragmentierte APM-Tools zu nutzen, seien Unternehmen dadurch in der Lage, mit SteelCentral alle Anwendungen zu überwachen und jede Anwendungstransaktion in der nötigen Tiefe und Qualität für eine bestmögliche Transparenz zu erfassen. Darüber hinaus führt Riverbed mit der neuen SteelCentral-Version ein neues KI-basiertes Tool für Business Analytics ein, das aussagekräftige Einblicke in die Daten ermöglichen soll. Ebenso neu sei die Integration der SteelCentral-Plattform und der Riverbed Xirrus WLAN Access Points. Diese ermögliche es der IT-Abteilung, durch schlechte Signalstärke oder Geräteleistung auftretende Probleme schnell zu erkennen und zu beheben.

Damit ist der Hersteller nach eigenen Angaben in der Lage, eine End-to-End-Lösung zu bieten, die gerätebasierte Nutzererfahrung sowie Infrastruktur-, Anwendungs- und Netzwerk-Monitoring kombiniere, etwa um Unternehmen eine ganzheitliche Verwaltung der digitalen Nutzererfahrung zu ermöglichen.

Mit der neuen Version ermögliche SteelCentral eine unternehmensweite Transparenz, sodass Unternehmen die digitale Erfahrung jedes Nutzers und jeder App im Portfolio überwachen können. Zudem behebe die Plattform auftretende Fehler bei jeder ausgeführten Transaktion und analysiere die Auswirkungen schlechter Performance auf das Geschäft, um Probleme schneller zu isolieren und anschließend zu lösen.

Die Lösung führt als SaaS-Angebot eine einzige Lizenz für alle Endgeräte und Anwendungen ein. Das vereinfacht laut Riverbed die Beschaffung, Bereitstellung und Datenerfassung deutlich, indem Unternehmen schnell und flexibel über Anwendungen und Endgeräte hinweg, potenzielle Leistungsänderungen für kritische Transformationsinitiativen wie Cloud-Migration, Konsolidierung von Rechenzentren und Büroerweiterungen überwachen können.

Mit dem Update verbessert der Hersteller nach eigenen Angaben außerdem die Skalierbarkeit der Plattform mit einer neuen Management-Cluster-Architektur. Die neue Cluster-Architektur und die Autotuning- und Datenkomprimierungsmechanismen von SteelCentral sollen dabei helfen, Performance-Probleme bei Big-Data-Anwendungen zu vermeiden. Ein einziger Analyse-Server unterstütze jetzt Zehntausende von Agenten, so dass Anwender Milliarden von Transaktionen pro Tag überwachen und verwalten können.

Außerdem unterstütze die Riverbed-Plattform jetzt auch die KI-basierte Visualisierung von Daten, sodass Unternehmen ihre Daten effektiver nutzen können. Der Hersteller nutzt mit „Big Transaction Data“ nach eigenen Angaben aktuelle datenwissenschaftliche Konzepte, um Transaktionstrends über einen Zeitraum hinweg besser diagnostizieren zu können.

Weitere Informationen finden sich unter www.riverbed.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.