Die digitale Meeting-Raum- und Arbeitsplatzorganisations-Lösung Roomz vom gleichnamigen Hersteller soll Unternehmen dabei helfen, ihre Raumnutzung zu optimieren und intelligente Arbeitsplatzumgebungen bereitzustellen. Dabei hilft die Kombination aus einem umfangreichen Verwaltungstool und kabellosen Displays sowie Raum- und Tisch-Sensoren (LANline berichtete). Nun hat das Schweizer Unternehmen im Rahmen eines Updates seine Verwaltungsplattform erweitert.

Das Update V2 für seine Verwaltungsplattform Roomz Server umfasst laut Hersteller ein vereinfachtes Login, ein überarbeitetes Design sowie neue Optionen. So sei beispielsweise mit der neuen Version das Anlegen von einzelnen Buildings und Floors möglich, für die sich separat Reservierungen sowie freie Ressourcen anzeigen lassen. Der Anwender habe hierbei die Wahl, ob die sogenannten Flightboards nur die verfügbaren Räume und Arbeitsplätze, den gesamten Belegungsplan für die gewählte Etage oder das gewünschte Gebäude auflisten sollen. Mit dem Update sei diese Anzeige auch über Roomz-unabhängige Smart-TVs möglich, etwa um am Eingang einer Co-Working-Area oder eines Desk-Share-Bereichs in Echtzeit Aufschluss über Kapazitäten zu liefern.

Darüber hinaus lassen sich die Buildings und Floors mit weiteren Daten wie Adresse und Öffnungszeiten ausstatten. Letzteres biete nicht nur einen zeitlich angepassten Wochenplan, sondern auch die automatische Reduzierung des Aktualisierungsintervalls aller Displays, wenn das Unternehmen geschlossen ist. Auf diese Weise lässt sich die Akkulaufzeit der Geräte deutlich verlängern, so Roomz weiter.

Darüber hinaus beziehe die Nutzungsanalyse ab Version 2 jetzt auch die Geschäftszeiten mit ein, sodass sie den tatsächlichen Bedarf widerspiegelt. Als Grundlage zieht sie alle Reservierungen und Freigaben heran oder wird durch den Einsatz der hauseigenen Desk- und Raum-Sensoren unterstützt, die bei ausbleibender Bewegung zu einer Buchungszeit den Raum oder Platz wieder freigeben, so Roomz weiter.

Im Vergleich zur alten Version, bei der eine Wartezeit von 15 Minuten vorgegeben war, sei es nun möglich, die Wartezeit pro Sensor frei im 15-Minuten-Takt auszuwählen. Zudem müssen die Sensoren laut Hersteller mit der neuen Version nicht mehr zwingend an ein Display gekoppelt werden, sodass der Einsatz der Sensoren auch ohne Display, etwa zur Analyse der Raum- und Arbeitsplatzressourcen, möglich ist.

Weitere Informationen stehen unter www.roomz.io zur Verfügung.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.