Bisher war das Schweizer Startup Roomz mit seiner Display-Lösung für Sitzungsräume bekannt. Das kabellose Display visualisiert die Raumbelegung und erlaubt es, bestehende Reservierungen zu aktualisieren oder neue zu erfassen (LANline berichtete).

Mit Roomz Sensor hat das Startup nach eigenen Angaben nun sein Portfolio um eine weitere intelligente Lösung erweitert. Mit dem Sensor soll sich das Problem mit reservierten, aber doch unbenutzten Sitzungsräumen beseitigen lassen. Das Gerät prüfe hierzu die momentane Raumbelegung und gleicht diese mit den Reservierungen ab. Findet eine gebuchte Sitzung nicht statt, gibt die Lösung den Raum automatisch wieder frei, so der Hersteller.

Ziel sei es, die Effizienz der Raumnutzung zu steigern, indem sich die Auslastung differenziert nach der Nutzung mit und ohne Reservierung auswerten lassen. Weiter sei der Sensor in der Lage, Luftfeuchtigkeit, Licht und Temperatur zu messen. Auf diese Weise bietet er nach Herstellerangaben die Grundlage für raumklimatische Maßnahmen.

In Kürze will Roomz seine Sensortechnik auch auf den Shared-Desk-Bereich ausweiten. Auf diese Weise will das Startup eine automatisierte Belegungsmessung eines Arbeitsplatzes realisieren und zugleich den variablen Platzbedarf sowohl für Mitarbeiter als auch für das Unternehmen strukturieren. So lassen sich beispielsweise Zeiten mit einem hohen Arbeitsplatzbedarf etc. auslesen.

Weitere Informationen finden sich unter www.roomz.io.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.