Ruckus Networks, ein Arris-Unternehmen, hat neue Versionen für seine Smartzone WLAN-Controller angekündigt. Die Netzwerk-Controller arbeiten mit der neuesten Version der SmartZoneOS-Software. Mit Version 5 der Firmware verschlankt Ruckus seine skalierbaren WLAN-Controller zu einem Netzwerkelement zur Steuerung und Verwaltung der herstellereigenen Access Points (APs) sowie der hauseigenen Switches. Die neue SmartZone-Netzwerk-Controller-Familie soll physische und virtuelle Anwendungen für Managed-Service-Anbieter, Netzbetreiber und mittlere bis große Unternehmen umfassen.

Ruckus hat SmartZoneOS-betriebene Controller erstmals 2015 vorgestellt. Sie sollen Skalierbarkeit, mehrstufige Mandantenfähigkeit, Flexibilität der Architektur und umfangreiche APIs in einem einzigen, zentral verwalteten Element kombinieren. Auf diese Weise sei es Managed-Service-Anbietern möglich, komplexe, mehrstufige und As-a-Service-Businessmodelle mit eigenen Management-Anwendungen zu implementieren. Netzbetreibern helfen sie, den Datenverkehr der Teilnehmer in großen Umfang zu verwalten und gleichzeitig Netzwerkverkehr und Netzdaten in die bestehende Netzarchitektur zu integrieren. In Unternehmen sorgen die Smart-Zone-Controller dafür, dass sich das Netzwerk-Management durch Konsolidierung und Verwendung integrierter Tools zu Fehlerbehebung und Analyse vereinfachen lässt, so der Hersteller.

IT-Abteilungen, die sowohl kabelgebundene als auch kabellose Netzwerke mit einer einzigen Konsole verwalten möchten, mussten laut Ruckus traditionell ein eigenständiges Netzwerk-Management-Element für lokale Management-Szenarien erwerben. Mit SmartZone sei diese Anforderung für viele Netzwerktypen nun überflüssig. Zudem vereinfache sich durch den Einsatz der Netzwerk-Controller die Netzwerkverwaltung aufgrund der Eliminierung von Bereitstellungsfehlern durch die Nutzung automatisierter Erkennungsprozesse für APs und Switches. Weitere Vorteile sind laut Hersteller die Reduzierung der Konfigurations- und Bereitstellungsdauer im Vergleich zu einem Multi-Konsolen-Ansatz, die Reduzierung der Netzwerksoftware- und Hypervisor-Lizenzgebühren, der Server-, Nutzungs- und Schulkosten sowie die Möglichkeit, einen einzigen Netzwerk-Controller-Cluster auf 450.000 Anwender zu skalieren.

Weitere Informationen stehen unter www.ruckuswireless.com zur Verfügung.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.