Satellite, das Inhouse-Startup des TK-Anbieters Sipgate, hat seine Satellite App nun auch für Android-Nutzer verfügbar gemacht. Die bereits verfügbare iOS-Variante nutzen laut Hersteller bereits 100.000 Anwender. Die VoIP-App soll es Nutzer ermöglichen, unabhängig von Providern zu werden. Dazu soll die kostenlose App alle Funktionen bieten, um sich als alternative Mobilfunklösung zu etablieren. In Kürze will Satellite eine Plus-Version vorstellen, die 4,99 Euro pro Monat kosten soll.

Das Sipgate-Startup hat nach eigenen Angaben die jeweilige App-Version für beide Betriebssysteme von Grund auf neu entwickelt, um so eine tiefe Integration zu erreichen, sodass sich Satellite wie die jeweilige Systemtelefonie anfühlt. Dabei will der Hersteller nach eigenen Angaben auch spezifische Eigenheiten in der Nutzerführung berücksichtigt haben.

Ziel sei es, eine vollwertige Alternative zu den Mobilfunkverträgen der etablierten Anbieter zu offerieren. Dazu will Satellite auch mehr Funktionen bieten als die gängigen Mobilfunkanbieter, etwa die Trennung von Mobilfunknummer und SIM-Karte. So soll der Anwender auch bei Verwendung einer anderen SIM-Karte über die von Satellite vergebenen Mobilfunknummer erreichbar sein. Dazu stehen Funktionen wie ortsbasierte Weiterleitungsregeln, systemübergreifende Konferenzgespräche, parallele Nutzung auf Desktop- und mobilen Geräten auf der Roadmap des Startups. Um ein Telefonat mit der VoIP-App aufzubauen, ist lediglich eine Datenverbindung nötig. Dank Verschlüsselung könne dies beispielsweise auch ein offenes WLAN sein. So sei es möglich, ohne Roaming im Ausland erreichbar zu sein.

Weitere Informationen finden sich unter www.satellite.me.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.