Mit seinem neuen Encryption Key Management Service will Service-Provider Interxion die Datensicherheit in Private-, Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen verbessern. Der neue Dienst ist ab sofort für Interxion-Kunden verfügbar.

Der Schutz sensibler Daten in dynamischen Cloud-Umgebungen ist vor dem Hintergrund der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) und der heutigen komplexen Bedrohungslandschaft eine große Herausforderung, betont man bei Interxion. Unternehmen setzten daher zunehmend auf Verschlüsselung, sodass die Sicherung der Schlüssel (Encryption Keys) an Bedeutung gewinne. Key Guardian nutzt den Cloud-Zugang und das Netzwerk der Rechenzentren von Interxion, um die Encryption Keys in einem dedizierten HSM (Hardware-Sicherheitsmodul) außerhalb der Cloud-Umgebung, aber in deren unmittelbarer Nähe sicher zu speichern. Dies sorge für hohe Leistung und Skalierbarkeit ebenso wie für Nachprüfbarkeit zu Compliance-Zwecken, da sich die Schlüssel präzise physisch lokalisieren lassen.

Key Guardian ist laut Bekunden Interxions eine offene Plattform, die HSMs führender Anbieter wie Gemalto, Thales e-Security und Utimaco unterstützt. Damit stehe Anwendern eine On-Demand-Infrastruktur zur Verfügung, um verschlüsseltes Material von Cloud-Service-Providern voneinander zu trennen und selbst strenge Compliance-Richtlinien für das Schlüssel-Management gemäß FIPS 140.2 Level 3 einzuhalten.

Exceet Secure Solutions, ein in Deutschland ansässiger Anbieter von Sicherheitslösungen, bietet Anwenderunternehmen laut Interxion Support bei Onboarding und Integration. Key Guardian stehe ab sofort am Standort Frankfurt zur Verfügung und lasse sich über Cloud Connect, die Cloud-Interconnection-Plattform von Interxion, mit allen Cloud-Anbietern verbinden.

Weitere Informationen finden sich unter www.interxion.com/de.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.