Aerohive Networks bietet künftig mit TrackIP ein Verbindungsstatus-Kontroll- und Prüfsystem für den hauseigenen HiveManager NG. In Verbindung mit Aerohives Cloud-Networking-Plattform und der „kooperativ“ gesteuerten WLAN-Architektur biete TrackIP eine verbesserte Netzwerkverfügbarkeit, autonome Fehlerbehebung und eine Plattform für das kommende Vergleichsanalyse-Tool des Herstellers. TrackIP, ein Teil der SD-LAN-Architektur von Aerohive, erzeugt einen Netzwerk-Heartbeat um die Betriebsbereitschaft und Funktionsfähigkeit der Verbindungen zu überprüfen.

Wenn eine definierte Ziel-IP-Adresse wie ein Gateway, eine Firewall oder ein DHCP-Server nicht erreichbar ist, können Access Points (APs) automatisiert SSIDs deaktivieren, eine Mesh-Verbindung zu benachbarten APs aktivieren oder eine virtuelle Notzugangskonsolen-SSID mit lokalem DHCP für Over-the-air SSH senden. Diese proaktive Vorgehensweise soll verhindern, dass Endgeräte hilflos „auf dem Trockenen sitzen“, so der Hersteller, wenn keine Uplink-Pfade mehr verfügbar sind.

Darüber hinaus gewährleiste sie einen kontinuierlichen Betrieb ohne manuelles Eingreifen und biete IT-Abteilungen einen Konsolenzugang, auch ohne physischen Zugriff auf ein Gerät.

TrackIP ergänzt die kooperativ gesteuerte WLAN-Architektur von Aerohive durch die Verbesserung der Netzwerkverfügbarkeit und durch Pfadoptimierungen mit einer Reihe von steuerungsbasierenden Protokollen, ohne dass ein zentraler WLAN-Controller erforderlich ist. Es baue dazu auf der vorhandenen SD-LAN-Architektur auf, um Netzwerkarbeiten für Administratoren effektiver zu gestalten und um Zeit, Aufwand sowie Kosten zu sparen, so der Hersteller weiter.

Weitere Informationen gibt es auf www.aerohive.com/de/.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.