SonicWall hat pünktlich zur it-sa (Halle 9, Stand 416) sein Portfolio für die Sicherheit von Netzwerken, mobilen Umgebungen oder Endpunkten erweitert. Darüber hinaus zeigt der IT-Security-Anbieter in Nürnberg auch die hauseigene Capture-Cloud-Plattform für ein integriertes und automatisiertes Sicherheits-Management.

Zu den Neuzugängen im Portfolio gehören unter anderem die Firewalls der Serie NS/a/, die für den Einsatz in mittelständischen Unternehmen ausgelegt sind. Zur neuen Reihe gehören die Modelle NS/a/6650, 9250, 9450 und 9650. Die Firewalls verfügen über 10-GbE- und 2,5-GbE-Schnittstellen, sodass sich laut Hersteller mehr Geräte an die Sicherheitslösung anbinden lassen, ohne einen zusätzlichen Switch zu benötigen. Zudem ermöglichen sie mehr Verbindungen als ihre Vorgänger, einschließlich der nahezu fünffachen Anzahl an SPI-Verbindungen (Stateful Packet Inspection) und der 25-fachen Anzahl an SSL/TLS-DPI-Verbindungen.

Mit der NS/sp/12000-Serie zeigt SonicWall in Nürnberg außerdem eine weitere Firewall-Familie. Diese umfasst die Modelle NS/sp/12400 und 12800 und adressiere MSSPs, große Unternehmen mit verteilten Infrastrukturen und Rechenzentren. Mit mehreren 40-GbE-Schnittstellen bieten sie laut Hersteller einen hohen Durchsatz, den große Unternehmen für leistungsstarke Netzwerkumgebungen benötigen. Außerdem sollen sie mehr miteinander verbundene Geräte und eine hohe Zahl an unverschlüsselten und verschlüsselten Web-Sessions unterstützen.

Nach Angaben von SonicWall nutzen beide Firewall-Reihen außerdem Techniken wie Machine Learning, um Anwender vor Bedrohungen wie Ransomware, Zero-Day- und Netzwerkangriffen zu schützen — ohne dabei die Leistung zu beeinträchtigen.

Mit der hauseigenen Capture-Cloud-Plattform bietet SonicWall zudem eine Lösung für ein integriertes und automatisiertes Sicherheits-Management. Es soll eine Ende-zu-Ende-Sicherheit für Unternehmen über alle Netzwerk, Endpunkte, Firewalls und Anwendungen hinweg erschaffen.

Die Plattform kombiniere das Capture Threat Network für die weltweite Sammlung und Auswertung vektorübergreifender, sicherheitsbezogener Informationen, die Capture ATP Sandbox für eine fortschrittliche Gefahrenabwehr sowie das Capture Security Center. Das Capture Security Center soll es ermöglichen, alle Sicherheitsmaßnahmen und Sicherheits-Services mit Transparenz, Genauigkeit und Geschwindigkeit zu steuern und verschiedene Aufgaben zu automatisieren. Unternehmen sind laut Hersteller somit in der Lage, ihre gesamte Sicherheitsinfrastruktur in der Cloud zu verwalten.

Weitere Informationen finden sich unter www.sonicwall.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.