Mit der Version 12.0 der Secure-Mobile-Access-1000-Serie hat Sonicwall nach dem Gang in die Eigenständigkeit seine erste Produkterweiterung vorgestellt. Das Update soll für mehr Sicherheit bei der Anbindung mobiler Mitarbeiter an Unternehmensnetzwerke sorgen. Angestellte können laut Sonicwall mit der aktuellen Version der Sicherheitslösung unabhängig von Datentypen und Geräten auf die Unternehmensdaten zugreifen.

Dafür erhalten sie nach Herstellerangaben einen richtlinienkonformen SSL-VPN-Zugang zu kritischen Anwendungen, Daten und Ressourcen. Administratoren bietet die aktuelle Version die Möglichkeit, Sicherheitsrichtlinien zu konfigurieren und eine kontextsensitive Authentifizierung bereitzustellen, die je nach Zugangsstufe den Zugriff nur für autorisierte Benutzer über vertrauenswürdige Geräte und von einem vertrauenswürdigen Zugriffsort aus erlaubt.

Zudem bietet die Lösung laut Sonicwall eine schlüsselfertige Hochverfügbarkeit für Remote-Zugriffe, die einen hohen Grad an Business-Continuity erfordern. Der Global Traffic Optimizer soll darüber hinaus mittels optimaler Lastenverteilung für hohe Zuverlässigkeit in Rechenzentren sorgen. Die Secure-Mobile-Access-1000-Serie überwacht Leistung und Sessions in Echtzeit und stellt nach Herstellerangaben eine Aktiv/Aktiv-Konfiguration für hohe Verfügbarkeit bereit.

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Das Dashboard der Version 12.0 der SMA-1000-Serie von Sonicwall.

Bei einem Wechsel in die Cloud hilft eine kombinierte SSO-Technik dabei, traditionelle Campus-Ressourcen und SaaS-Cloud-Anwendungen in einer einzigen Ansicht darzustellen. Dienstleister sollen dadurch in der Lage sein, Ressourcen problemlos in die Cloud zu verschieben. Damit Unternehmen mit der Lösung hohe Standards für Compliance und Datensicherheit einhalten können, sorgen die Sicherheitsfeatures der Produktserie laut Sonicwall dafür, dass aktuelle Codes und starke Verschlüsselungen wie die Suite-B-Verschlüsselung verwendet werden.

Die SMA-1000-Series von Sonicwall ist nach Herstellerangaben kompatibel zu Windows, Mac OS X, Linux, iOS, Android, Kindle Fire und Chrome OS und ermöglicht bis zu 20.000 gleichzeitige Verbindungen auf einer einzigen Appliance. Laut Hersteller ist es dadurch möglich, auf mehreren Appliances in Kombination mit den Sonicwall-Lösungen Central-Management-Server und Lizenzpool Hunderttausende gleichzeitige Verbindungen zu unterstützen.

Weitere Informationen finden sich auf www.sonicwall.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.