Für Unternehmen, die auf der Suche nach einem leistungsstarken und flexibel erweiterbaren Industrie-PC sind, hat Spectra die neue PowerBox-4000-Serie vorgestellt. Bei der neuen Reihe verfolgt der Hersteller nach eigenen Angaben ein besonderes Konzept. Das System basiere auf einem 340 x 330 x 133 mm großen und thermisch optimierten Aluminiumgehäuse mit ausgeklügeltem Wärme-Management-System, das sich flexibel als Tisch- oder Wandgehäuse einsetzen lassen soll. Mit Zusatzwinkel sei es trotz seiner geringen Breite auch in einem 19-Zoll-Schrank einsetzbar. Im Rack nimmt der Kompakt-PC drei Höheneinheiten ein.

Im Inneren hat Spectra einen Xeon-Silver-Prozessor mit zehn Kernen, bis zu 64 Gbyte-DDR4-Arbeitsspeicher und eine 500 GByte große NVMe-M.2-SSD verbaut. An Schnittstellen stehen zwei Intel-Dual-10GbE- sowie vier 1GbE-Anschlüsse zur Verfügung, etwa zur Anbindung von leistungshungrigen Applikationen für industrielle Bildverarbeitung oder Visualisierung. Zwei PCIe-x16-Slots bieten dem Anwender außerdem noch die Möglichkeit, das System beispielsweise mit Profi-Grafik- oder Frame-Grabber-Karten zu erweitern. Außerdem verfügt die PowerBox über einen VGA-, vier USB-3.0-, zwei USB-2.0- und eine RS-232-Schnittstelle.

Die Betriebstemperatur liegt laut Datenblatt bei 0 bis 50 °C. Auf dem System ist Microsoft Windows 10 Pro bereits vorinstalliert. Spectra bietet außerdem die Möglichkeit, den Industrie-PC individuell Auszustatten.

Weitere Informationen finden sich unter www.spectra.de/SPB4000.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.