Bei der Vernetzung von industriellen Umgebungen sind laut Spectra zuverlässige Ethernet-Netzwerke unabdingbar. Industrielle Switche helfen an den Knotenpunkten der Infrastruktur dabei, den Austausch und Transport aller Prozessdaten zu ermöglichen. Mit dem IGS-5225 hat der Hersteller nun eine solche Lösung vorgestellt.

Der Industrie-Switch soll verschiedene Funktionen in einem kompakten Formfaktor vereinen. Das Gehäuse des IGS-5225 ist lediglich 32 mm breit, sodass es auf einer DIN-Schiene im Schaltschrank nur wenig Platz einnimmt. Darüber hinaus ist der Switch laut Spectra administrierbar und erfüllt hohe Ansprüche bezüglich der Datensicherheit.

Zu den weiteren Hauptmerkmalen der Industrielösung gehören laut Hersteller IPv6/IPv4-Management-Schnittstellen, umfangreiche L2/L4-Switching-Funktionen und statische Layer-3-Routing-Funktionen. Auf diese Weise sollen sich die Daten nach individuellen Kriterien routen lassen. Für die Einrichtung und Konfiguration stehe ein benutzerfreundliches Web- und SNMP-Interface bereit.

An weiteren Anbindungsmöglichkeiten bietet der kompakte Switch insgesamt sechs Gigabit-Ethernet-Ports, davon vier RJ45- und zwei SFP-Schnittstellen. Über die SFP-Ports lassen sich mit geeigneten Modulen Verbindungen bis zu 550 m im Multi Mode oder längere Backbone-Verbindungen bis zu 120 km im Single Mode realisieren, so der Hersteller weiter.

Für die Erfüllung der industriellen Anforderungen bezüglich Ausfallsicherheit und Robustheit sollen außerdem eine redundante Stromversorgung, ein robustes IP30-Gehäuse und ein Betriebstemperaturbereich von -40 °C bis +75 °C sorgen.

Weitere Informationen finden sich unter www.spectra.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.