Starface hat sein Portfolio für Small Offices und KMU erweitert. Künftig will der UCC-Anbieter (Unified Communications and Collaboration) aus Karlsruhe seine Compact-Appliance auch als reine SIP-Lösung ohne ISDN- und Analog-Ports verfügbar machen. Auf diese Weise will der Hersteller kleinen und mittelständischen Unternehmen eine leistungsfähige UCC-Plattform für native VoIP-Umgebungen bieten.

Denn mittlerweile telefonieren laut Starface die allermeisten Betriebe über IP, sodass sie nicht mehr länger auf ISDN- und Analog-Schnittstellen angewiesen sind. Da ISDN-Karten bei einer kleinen KMU-Anlage einen erheblichen Kostenfaktor darstellen, wollen die Karlsruher mit ihrem reinen SIP-Modell der Compact Appliance eine kostengünstige Alternative bieten.

Die SIP-Appliance unterstützt laut Starface die gleichen Funktionen wie die etablierte Compact Appliance – verzichtet jedoch auf die standardmäßig vorhandenen zwei ISDN- und vier Analog-FXS-Schnittstellen. Ferner sei die SIP-Variante für bis zu 20 Nutzer ausgelegt. Der UCC-Anbieter liefert die Lösung standardmäßig mit dem aktuellen Software-Update 6.7.1 aus, das unter anderem Funktionen wie neue Endgeräteintegrationen, granulare Rechtevergabe und erweiterte Chat-Funktionen umfasst.

Mit seinem Compact-Portfolio adressiert Starface nach eigenen Angaben vor allem kleine mittelständische Unternehmen. Die UCC-Plattformen sollen alle Kommunikationskanäle in einem einheitlichen Desktop-Client zusammenführen, inklusive einer einfachen Anbindung mobiler Arbeitsplätze, einer nahtlosen Outlook-Integration sowie einem durchgängigem Presence-Management. Als Collaboration-Optionen stehen beispielsweise Screensharing und Video-Conferencing zur Verfügung. Starface bietet die Compact-Plattform wahlweise als Hardware-Appliance, als skalierbare VM-Edition aus der Private Cloud, als UCaaS (Unified Communications as a Service)-Angebot aus der Public Cloud und als Mietlösung an.

Weitere Informationen finden sich unter www.starface.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.