KI-Systeme (Künstliche Intelligenz) für das Deep Learning, Strömungs- oder Wettersimulationen oder Virtualisierungsplattformen benötigen laut Starline spezielle Maschinen, um viele Millionen Parameter in vertretbarer Zeit berechnen zu können. Mit dem neuen Z40.18T will der Anbieter von Virtualisierungs- und Storage-Lösungen einen HPC-Server bieten (High Performance Computing), der parallele Berechnungen mit einigen tausend Gigaflops durchführen soll. Dazu lasse sich das Gerät mit bis zu vier GPU-Karten austatten, wodurch sich die Trainingszeit etwa beim Deep Learning von mehreren Jahren auf wenige Tage verkürze, so Starline.

Als Grundlage für den HPC-Rechner  dient ein Supermicro-Gehäuse sowie ein robustes Motherboard. Darüber hinaus kommt ein E5-CPU von Intel zum Einsatz, der wahlweise auch doppelt ausgelegt werden kann. Den Arbeitsspeicher gibt der Hersteller mit bis zu 2 Tbyte an. Je nach Anwendungsfall lassen sich optional erhältliche Karten für die Netzwerkanbindung einbauen. In der Grundausstattung sind jedoch zwei 1-GbE-Ports vorhanden.

Acht große Kühler für eine optimale Wärmeabfuhr sollen zudem dafür sorgen, dass die eingebauten Komponenten nicht überhitzen. Für die Energiezufuhr verwendet Starline ein 2.000 Watt starkes Netzteil. Zudem biete der Server Platz für drei große Laufwerkschächte, um etwa DVD-, Bluray- oder Bandlaufwerke einzubauen. Im unteren Teil des Gehäuses ist es laut Hersteller möglich, bis zu acht LFF/SFF-Laufwerke zu verwenden. Der zu implantierende RAID-Controller verwalte darüber hinaus die vorhandenen SAS- oder SATA-Laufwerke und sorge für die nötige Datensicherheit.

Des Weiteren kann der Anwender zwischen Microsoft Windows Server 2012 R2/2016 mit Hyper-V, VMware Vsphere 6.x, Linux (Red Hat 7.x) oder Citrix Xenserver 6.2 – 7.2 als Betriebssystem wählen.

Weitere Informationen finden sich unter www.starline.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.