+++ Produkt-Ticker +++ Das Storage-Management-Projekt Openattic wird auf der CeBIT im Rahmen der Open Source Project Lounge in Halle 2 veröffentlicht. Openattic ist entsprechend einer Presseverlautbarung zum Projekt ein Web-basiertes Umbrella-Management-System zur Verwaltung von Speicherplatz. Es kombiniere verschiedene Open-Source-Projekte in einer Storage-Plattform.

Eine offene API als zentrale Komponente ermögliche die Integration von IT-Geschäftsprozessen, zum Beispiel Provisioning-Systeme. Das Projekt wird vom Infrastruktur- und Open Source-Berater It-Novum (www.it-novum.com) getragen und steht ab dem 3. März in der Betaversion unter www.open-attic.orgzum Test bereit.

 

Mehr zum Thema:

Mehr Sicherheit bei der Speicherplatzverwaltung

Leistungsstarke Basis für das Cloud-Management

Server-Modellreihe von Boston mit vorinstallierter Enterprise-Linux-Lösung von Univention

VMware-Alternative in neuer Version

 

 

Openattic sieht sich nach Aussage der Projektbetreiber als unabhängige Alternative zu den Storage-Systemen proprietärer Hersteller, die häufig funktionsüberladen und teuer seien. Openattic könne Speicher verwalten und Ressourcen bereitstellen, integriere sich in die Backup-Prozesse und automatisiere das Erstellen von Snapshot-Sicherungen. It-Novum hat Openattic nach eigenem Bekunden mit dem Anspruch gegründet, ein offenes Framework für Speicher-Management auf Enterprise-Niveau zu bieten. Die Unterstützung durch ein Unternehmen solle dem Projekt Stabilität und Langfristigkeit verleihen.

 

Datenbanken und virtuelle Umgebungen ließen sich in Openattic durch den Einsatz von Snap Apps sichern. Der blockbasierte Ansatz ermögliche es, effizient mit Ressourcen umzugehen und Backup- und Restore-Abläufe innerhalb von Sekunden vorzunehmen. Der Schwerpunkt der Snap Apps liege in der ersten Version auf offenen Systemen wie der MySQL-Datenbank und der Virtualisierungslösung KVM. Eine Integration in die Lösungen proprietärer Hersteller sei für die nächste Version geplant.

 

Openattic sei als herstellerunabhängige Virtualisierungsschicht im Storage-Bereich konzipiert. Eine zentrale Oberfläche ermögliche es, die Storage-Umgebung zu verwalten und alle Automatisierungs- und Administrationsabläufe von einem Punkt aus zu steuern. Durch die Integration kommerzieller Storage-Systeme ab Version 1.0, die im Sommer veröffentlicht wird, habe man nicht nur Zugriff auf die Funktionen der integrierten Lösungen. Openattic biete dadurch auch eine einfach zu konfigurierende Hochverfügbarkeit, die einzelne Speicherbereiche oder auch ganze Storage-Systeme vor Ausfällen schützt.

 

Openattic enthält in der Betaversion die Funktionalitäten eines Unified-Storage-Systems und ermöglicht die Verwaltung von Speicher und die Bereitstellung über unterschiedliche NAS- und SAN-Protokolle. Backup-Szenarien lassen sich über Snapshots und Datenspiegelungen von einzelnen Speicherbereichen abbilden. Das für den Sommer geplante Release soll Erweiterungen enthalten, die eine konsistente Snapshot-Sicherung bereitstellen sowie die Möglichkeit, mehrere Systeme zentral zu verwalten.

 

Unter www.openattic.orgist eine tagesaktuelle Road Map des Projekts zu finden. Hier kann man auch die Vorabversion testen, bevor das Projekt im Sommer 2012 in der Version 1.0 veröffentlicht wird.