Test: Arcserve Unified Data Protection 8.0

Backup-Klassiker mit vielen Funktionen

07. Juni 2021, 07:00 Uhr   |  Christoph Lange/am


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Installation und Konfiguration

Bei der Installation von UDP 8.0 ist zu beachten, dass der Backup-Server nicht auf derselben Hypervisor-Plattform liegen sollte, wie die zu sichernden VMs.
Für den LANline-Test verwendeten wir einen dedizierten Hardware-Server mit WS2019. Als Backup-Repository stellten wir dem Server mehrere iSCSI-LUNs unseres zentralen Speicher-Systems zur Verfügung. Die zu sichernden Windows- sowie Linux-VMs (WS2019, WS2016, Ubuntu) liefen auf einem VMware ­vSphere 7 Cluster mit zwei Nodes. Als physische Backup-Clients kamen ein Server mit WS2016 und ein W10-Notebook zum Einsatz. Die Installation war nach ungefähr zehn Minuten abgeschlossen. Anschließend konnten wir per Web-Browser auf die Management-Konsole zugreifen.

Bei der ersten Anmeldung startet ein Konfigurationsassistent, der die Backup-Umgebung einrichtet. Um unsere Test-VMs sichern zu können, wählten wir die Backup-Option „Host-based Agentless“. Im nächsten Schritt gaben wir Name, IP-Adresse und Login-Daten für das vCenter der LANline-Testumgebung ein. Die UDP-Software stellte die Verbindung zum vCenter her und wir konnten die Test-VMs hinzufügen. Für die zwei physischen Systeme wählten wir die Option „Windows agent based“. Das Erkennen der Rechner dauerte einige Sekunden, in denen die UDP-Konsole ausgegraut war. Sobald der Vorgang abgeschlossen war, ließ sich die GUI wieder normal bedienen. UDP hat auf den beiden Rechnern automatisch den Backup-Client und die erforderlichen Treiber installiert. Neue Server lassen sich auch direkt aus dem Active Directory hinzufügen oder aus einer Datei importieren.

Bei der Grundkonfiguration gibt die Administration auch an, wo die Backup-Daten gespeichert sind. Dies kann ein Verzeichnis auf dem UDP-Server sein oder eine Netzwerkfreigabe. Wir verwendeten hierfür eine iSCSI-LUN des zentralen Speichersystems, das an den Backup-Server angebunden war.

Im Backup-Plan legt der Admin unter anderem fest, wann das tägliche inkrementelle Backup starten soll. Bei neuen Servern gibt er zudem an, wann die Ausführung des ersten Full-Backups erfolgen soll. Wir wählten hierfür 20:00 Uhr und als Startzeit für das Daily-Backup 21:00 Uhr. Über einen Plan sind auch andere Aufgaben wie zum Beispiel File-Copy-Aktionen oder die Erstellung einer Virtual-Standby-VM konfigurierbar. Alle von uns eingerichteten Backup-Jobs liefen über den gesamten Testzeitraum von drei Wochen fehlerfrei durch.

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1. Backup-Klassiker mit vielen Funktionen
2. Installation und Konfiguration
3. Optionen für Cloud-Backups

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