Test: Arcserve Unified Data Protection 8.0

Backup-Klassiker mit vielen Funktionen

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Bild 1. In der Job-Übersicht sieht man den Status aller Backup-Aufträge.
© Bild: Christoph Lange

Arcserve hat Unified Data Protection (UDP) 8.0 eine ganze Reihe neuer Funktionen spendiert. So bietet eine Integration mit Sophos Intercept X nun einen besseren Schutz vor Ransomware. Die Unterstützung von Cloud-Backups und die damit möglichen Recovery-Szenarien hat der Datensicherungsspezialist deutlich erweitert. LANline hat die verschiedenen Wiederherstellungsverfahren auf ihre Praxistauglichkeit getestet.

Die Backup-Lösung von Arcserve zählt zu den Klassikern im Markt für Datensicherung und -wiederherstellung. Die Software ist bereits seit Jahrzehnten bei vielen Unternehmen im Einsatz. Im Frühjahr 2021 hat Arcserve UDP 8.0 vorgestellt, die Verbesserungen und neue Funktionen bietet. Zu den Neuerungen der UDP-8.0-Software zählt unter anderem die Integration mit Sophos Intercept X Advanced for Server. Diese AI-basierte Lösung für den Schutz vor Ransomware und anderen Angriffen war bisher nur mit den X-Series-Hardware-Appliances von Arc­serve erhältlich. Nun können Unternehmen mit einem entsprechenden UDP-Support-Vertrag die Intercept-X-Software auf ihren UDP-Servern installieren. Mit Arcserve UDP Cloud Hybrid – Secured by Sophos ist dieser Ransomware- und Malware-Schutz auch als Service-Angebot erhältlich.

Ein weiteres Add-on-Produkt ist Arcserve Continuous Availability, das die zu sichernden Rechner asynchron an einen anderen Standort repliziert und einen automatisierten Failover unterstützt. Für die Sicherung von Daten auf Bandbibliotheken steht nach wie vor der Arcserve Backup-Server zur Verfügung, der sich als eigene Komponente installieren lässt. UDP verwendet als zentrale Steuerungsinstanzen sogenannte Recovery-Point-Server. Damit lassen sich physische Systeme und virtuelle Workloads sichern, die auf VMware ­vSphere, Microsoft Hyper-V oder Nutanix AHV laufen. UDP unterstützt auch Anwendungen wie MS Exchange, MS SQL, Office 365, Sharepoint Online, Microsoft Teams oder Onedrive. In Version 8.0 hat Arcserve zudem die Integration mit Oracle RMAN verbessert. Neu hinzugekommen ist auch der Support für Nutanix Objects Datastores und Nutanix Files.

Zu den Standardfunktionen zählen wie bisher De-Duplizierung und Datenkomprimierung. Optional kann das Administrationsteam eine Verschlüsselung der Backup-Daten mit AES-256 aktivieren. Ein Change Tracking Driver reduziert den für inkrementelle Backups benötigten Speicherplatz. Neben Software-Snapshots unterstützt Arcserve mit Storage-Systemen von Dell EMC, HPE 3PAR, Netapp und Nimble auch native Hardware-Snapshots. Die Reporting-Funktionen stellen zahlreiche Standardreportvorlagen bereit und sind in Version 8.0 um SLA-Reports zu RPO- und RTO-Zeiten (Recovery Point Objective/Recovery Time Objective) erweitert.

 


  1. Backup-Klassiker mit vielen Funktionen
  2. Installation und Konfiguration
  3. Optionen für Cloud-Backups

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