Cloud-Dienste für CDP

Cloudera: Einsicht in Datenlebenszyklus

25. September 2020, 08:00 Uhr   |  Anna Molder

Cloudera: Einsicht in Datenlebenszyklus

Cloudera stellte neue Cloud-Dienste für Unternehmensdaten vor. Data Engineering, Operational Database und Data Visualization sollen über die Cloudera Data Platform (CDP) in Kürze verfügbar sein. Diese Analyse-Services enthalten laut Anbieter Schlüsselfunktionen wie Workflow-Automatisierung, Job-Priorisierung und Leistungsabstimmung und sollen sich damit von Allzweckdiensten, die dafür Add-ons erfordern, unterscheiden. Die CDP-Services sollen helfen, das exponentielle Datenwachstum und die Analyse von Daten, die sich über mehrere Silos in öffentlichen und privaten Clouds hinweg erstrecken, sicher zu meistern.

Laut Anbieter ist Data Engineering ein leistungsstarker Apache-Spark-Dienst auf Kubernetes und umfasst Funktionen wie zum Beispiel visuelles GUI-basiertes Monitoring, Fehlerdiagnose und Leistungsoptimierung zur schnelleren Störungsbehebung und Problemlösung. Der Dienst verfüge außerdem über Native Apache Airflow und robuste APIs zur Orchestrierung und Automatisierung der Auftragsplanung und Bereitstellung komplexer Datenströme an jedem beliebigen Ort. Darüber hinaus ermögliche er Ressourcenisolierung und zentralisierte GUI-basierte Auftragsverwaltung. Cloudera beschreibt Data Engineering als einen Service, der Datenströme schneller erfasst, anreichert und daraus neue Erkenntnisse gewinnt.

Unternehmen werden stets große Mengen an strukturierten und unstrukturierten Daten erzeugen. Daher ist es Aufgabe der Entwickler, Anwendungen zu erarbeiten, die den Zugriff auf die Informationen demokratisieren, Aktionen in Echtzeit ermöglichen und die ein integraler Bestandteil des Geschäftsbetriebs und der Umsatzgenerierung sind. Operational Database ist ein NoSQL-Datenbank-Service, der für geschäftskritische betriebliche Anwendungen hohe Skalierbarkeit und Leistung bieten soll. Ein evolutionäres Schema helfe, den Wert aus Daten nutzen zu können und gleichzeitig Flexibilität beim Anwendungsdesign zu erhalten. Änderungen an zugrunde liegenden Datenmodellen sollen ohne Änderungen an der Anwendung erfolgen. Die automatische Skalierung basierend auf der Auslastung des Clusters optimiere die Infrastrukturnutzung und -kosten.

Data Visualization vereinfache die Erstellung umfangreicher, visueller Dashboards, Berichte und Diagramme und verhelfe zu einem agilen und analytischen Einblick in das Geschäft. Zudem demokratisiert der Data-Service laut Cloudera-Angaben den Zugang zu Daten und Analysen im gesamten Unternehmen.  Technische Teams sollen Analysen und ML-Lernmodelle mit Hilfe von benutzerdefinierten interaktiven „Drag and Drop“-Anwendungen schnell untereinander teilen können. Geschäftsteams und Entscheidungsträger sollen außerdem Dateneinblicke für vertrauenswürdige, gut informierte Entscheidungen erhalten. Zudem profitiere jedes Team von der schnellen Datenexploration mit KI-gestützter natürlicher Sprachsuche und visuellen Empfehlungen.

Data Engineering ist auf AWS verfügbar. Operational Database und Data Visualization befinden sich in der technischen Vorschau und sollen im Laufe dieses Jahres verfügbar sein.

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.cloudera.com.

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