IBM: Updates bei ESS-Familie und Spectrum-Fusion-Lösungen

Datenverfügbarkeit über hybride Clouds hinweg erweitern

29. April 2021, 08:30 Uhr   |  Anna Molder

Datenverfügbarkeit über hybride Clouds hinweg erweitern
© IBM

IBM kündigte Aktualisierungen in seinem gesamten Speicherportfolio an. Diese umfassen unter anderem Spectrum Fusion, eine Container-native Speicherlösung, die in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 verfügbar sein soll, und Erweiterungen für die Elastic-Storage-System-Familie (ESS). Die Software-Defined-Storage-Lösungen sollen die Erkennung, den Zugriff und die Verwaltung von Daten in zunehmend komplexen Hybrid-Cloud-Umgebungen erleichtern und KI-Workloads unterstützen.

Spectrum Fusion soll IBMs paralleles Filesystem (Spectrum Scale) mit speziellem Erasure-Coding so vereinen, dass Unternehmen und ihre Anwendungen einen einfachen und weniger komplexen Ansatz für den nahtlosen Zugriff auf Daten im Rechenzentrum, im Edge-Bereich und in hybriden Cloud-Umgebungen erlangen. IBM habe Spectrum Fusion speziell für containerisierte Workloads entwickelt. Die Lösung sei in der Lage verschiedene Datenquellen (NFS oder S3-Speicher) zu integrieren, um eine einheitliche Sicht auf alle Daten zu gewähren. Eine GPU-Integration für KI-Workloads ist laut IBM ebenfalls vorgesehen.

Durch die Integration einer vollständig containerisierten Version des allgemeinen parallelen Dateisystems und der Datensicherungssoftware von IBM soll Spectrum Fusion Unternehmen eine optimierte Möglichkeit bieten, Daten aus dem gesamten Unternehmen zu finden. Darüber soll die Software dazu dienen, bestehende Datensätze einfacher zu virtualisieren und zu beschleunigen, indem sie die am besten geeignete Speicherebene nutzt, so das IBM-Versprechen. Mit den Spectrum-Fusion-Lösungen sollen Unternehmen in der Lage sein, nur eine einzige Kopie der Daten zu verwalten. Darüber hinaus stärke eine einzige Datenkopie die Daten-Compliance-Aktivitäten (zum Beispiel DSGVO), während das Vorhandensein mehrerer Kopien das Sicherheitsrisiko reduziere.

Darüber hinaus stellte IBM Updates für die Elastic-Storage-System-Familie (ESS) vor, die hoch skalierbar und für eine einfache Bereitstellung konzipiert sei. Das überarbeitete Modell ESS 5000 biete zehn Prozent mehr Speicherkapazität und das ESS-3200-Modell verfüge über die doppelte Leseleistung seines Vorgängers.  Letzteres soll bis 80 GByte/s auf 2U an Durchsatz liefern. Laut IBM bieten sowohl der ESS 3200 als auch der ESS 5000 containerisierte Systemsoftware und Unterstützung für Red Hat OpenShift und Kubernetes Container Storage Interface (CSI), CSI-Snapshots und -Klone, Red Hat Ansible, Windows, Linux und Bare Metal-Umgebungen. Die Systeme sind außerdem mit Spectrum Scale ausgestattet.

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