Videoüberwachung braucht leistungsfähige Speichersysteme

Festplatten für Videodatenflut

03. Dezember 2020, 12:00 Uhr   |  Rainer W. Käse/am


Fortsetzung des Artikels von Teil 2 .

Die Wahl zwischen SATA und SAS

Die SATA-Modelle der MG-Serie sind gut für den Einsatz in Überwachungslösungen geeignet, die auf Direct Attached Storage (DAS) setzen. In Kombination mit mehreren RAID-Karten erreichen sie eine hohe Ausfallsicherheit und garantieren kurze Wiederherstellungszeiten. Zudem liefern sie auch bei zufälligen Lese- und Schreibvorgängen genug Bandbreite und Performance.

Secure Logiq nutzt die MG-Serie unter anderem in seiner Server-Reihe HPS-4U-XL, die bis zu 1.344 Terabyte Speicherplatz bereitstellt – abgesichert in drei RAID-6-Arrays, platzsparend untergebracht in einem 4HE-Gehäuse und in der Lage, mehr als 4.000 Megabit pro Sekunde zu verarbeiten. Für den High-End-Bereich hingegen bieten die SAS-Laufwerke der MG-Serie mehr Leistung als die SATA-Modelle. Sie zeichnen sich durch niedrigere Zugriffszeiten und einen höheren Lese- und Schreibdurchsatz aus, die die höheren Anschaffungskosten kompensieren. Solche Storage-Lösungen kommen in SAN-Umgebungen zum Einsatz und in Systemen, die JBOD-Verbünde nutzen.

Da Formfaktoren und Schnittstellen von Festplatten standardisiert sind, können Unternehmen wie Secure Logiq aus einer Reihe von HDD-Lieferanten auswählen. Dabei kommt es nicht allein auf den Preis an; es zählen unter anderem auch Leistungswerte und „weiche“ Faktoren wie bewährte Geschäftsbeziehungen. So kann Toshiba etwa über seine Vertriebskanäle sicherstellen, dass Secure Logiq zuverlässig mit Festplatten in den benötigten Mengen und zum richtigen Preispunkt versorgt ist, um seinen Nutzern die eigenen Systeme innerhalb der versprochenen Fristen zu liefern und Laufwerke schnell zu ersetzen, sollten sie ausfallen.

Secure Logiq besitzt eigene Testeinrichtungen für die Entwicklung seiner Storage-Lösungen und nutzt ein internes Tool, Logiqal Benchmark genannt, um virtuelle Überwachungssysteme aufzusetzen und die Hardware im Zusammenspiel mit verschiedenen Video-Management-Systemen (VMS) zu testen. So kann der Hersteller sicherstellen, dass seine Lösungen die hohen Performance-Anforderungen erfüllen, die Unternehmen und andere Organisationen heute haben. Unterstützung erhält Secure Logiq dabei von Toshiba, das in seinem Tech Lab neue Storage-Ansätze in Proof of Concepts (PoC) erprobt und detaillierte Informationen zu den Vor- und Nachteilen verschiedener Konfigurationsoptionen liefert.

Sowohl der Markt für IP-Videoüberwachung als auch der Markt für Festplatten ist sehr wettbewerbsintensiv. Daher sind für Unternehmen die weichen Faktoren einer Geschäftsbeziehung oft die, die den Unterschied ausmachen. Ziel soll es nicht nur sein, ein hohes Qualitätslevel zu erreichen, sondern auch auf zuverlässige Lieferketten, technische Unterstützung und gegenseitiges Verständnis zählen zu können.

Rainer W. Käse ist Senior Manager Business Development Storage Products bei Toshiba Electronics Europe, www.toshiba.eu.

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2. Hohe Anforderungen an die Infrastruktur
3. Die Wahl zwischen SATA und SAS

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