Videoüberwachung braucht leistungsfähige Speichersysteme

Festplatten für Videodatenflut

03. Dezember 2020, 12:00 Uhr   |  Rainer W. Käse/am

Festplatten für Videodatenflut
© Toshiba

Die Festplatten der MG-Serie von Toshiba sind für die hohen Anforderungen der Videoüberwachung geeignet.

Steigende Sicherheitsanforderungen, aber auch die Umstellung auf IP-Technik und HD-Kameras befeuern den Markt für Videoüberwachung. Mit der zunehmenden Zahl an Kameras und den steigenden Auflösungen wachsen jedoch auch die Anforderungen an die Server- und Storage-Infrastruktur für die Speicherung und Auswertung der Videodaten. Gebraucht sind zuverlässige Festplatten mit hoher Speicherkapazität.

Videoüberwachung gehört mittlerweile fest zum Alltag, die Kameras hängen an Straßen und Plätzen, in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Büros, Hotels, Ladengeschäften und Sportarenen. Die meisten Menschen denken bei dem Thema schnell an grobkörnige Bilder, die sie aus den Nachrichten oder aus Zeitungen im Zusammenhang mit der Untersuchung von Verbrechen kennen. Doch die Branche setzt schon seit einigen Jahren verstärkt auf IP-Kameras mit HD-Auflösung, die viel detailreichere Bilder liefern und deutlich hilfreicher dabei sind, Personen zu identifizieren und Situationen richtig zu erfassen.

Videoüberwachung besteht jedoch nicht nur aus Kameras, sondern aus vielen Komponenten. Eine wichtige Komponente ist die Speicherlösung, auf der die Videodaten gesichert sind. Die Tage von Videorekordern, die analoge Signale auf Videokassetten aufzeichnen, sind durch die auf breiter Front erfolgte Umstellung auf IP-Technik längst vorbei – aktuelle Überwachungslösungen nutzen Server- und Storage-Systeme, um digitale Videodatenströme entgegenzunehmen und zu speichern.

Viele Storage-Anbieter liefern dafür Lösungen mit für Videoüberwachung optimierten Festplatten, allerdings sind diese nur für sehr kostenoptimierte Umgebungen tauglich. Diese DVR- und NVR-Systeme (Digital Video Recorder, Network Video Recorder) besitzen meist nur ein Laufwerk und lassen sich schnell und platzsparend im Hinterzimmer eines Ladengeschäfts oder im Büro des Sicherheitsdienstes unterbringen –Umgebungsbedingungen wie hohe Temperaturen oder hohe Luftfeuchtigkeit sind dabei nicht berücksichtigt. Zudem ist die Zahl der mit diesen Systemen genutzten Videokameras klar begrenzt, weil der Speicherplatz limitiert ist und die Bandbreiten nicht ausreichen, um viele HD-Streams gleichzeitig zu verarbeiten.

Seite 1 von 3

1. Festplatten für Videodatenflut
2. Hohe Anforderungen an die Infrastruktur
3. Die Wahl zwischen SATA und SAS

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Verwandte Artikel

Toshiba Electronics Europe GmbH

Toshiba

Videoüberwachung