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Gastbeitrag von Cloudian

Flash-Speicher für autonome Fahrzeugdaten

11. Januar 2021, 12:00 Uhr   |  Sascha Uhl/am


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Flash zur Rettung

Während eine begrenzte Datenmenge im Fahrzeug gespeichert ist, um als lokaler Cache für die lokalen Diagnosen zu fungieren und Entscheidungen in Sekundenbruchteilen durchzuführen, erfolgt ein Rückführung der meisten gesammelten Daten in einen zentralen Hub. Diese Daten bestehen hauptsächlich aus Protokolldateien und Videodateien, die Informationen zum Status verschiedener Komponenten und Nutzungsstatistiken beinhalten.

Übertragung und Verarbeitung von Daten zu Sensoren, Verkehrszeichen und Straßenmarkierungen muss erfolgen, damit die KI lernen und den künftigen Entscheidungsfindungsprozess verbessern kann. Mittels des Flash-Speichers lassen sich die Eingangs- und Ausgangsgeschwindigkeiten erhöhen, sodass im Vergleich zu herkömmlichem Festplattenspeicher eine schneller Analyse und Rücksendung der Daten an Fahrzeuge erfolgen kann. Dadurch kann sich die Zeit zur Erkennung und Behebung von Fehlern reduzieren, während Fahrzeuge genauere Fahrzeit- und Routenaktualisierungen erhalten und die Machine-Learning-Modelle, die das Auto antreiben, schneller lernen können.

Flash-Speicher bietet zwar eine bessere Performance, kann jedoch auch sehr teuer sein – insbesondere bei der Datenmenge, die im Zusammenhang mit autonomen Fahrzeugen entstehen. Daher ist es für Hersteller empfehlenswert eine adaptive Hybridarchitektur zu verwenden, mit der sie selten verwendete Daten problemlos über ein mehrstufiges System auf kostengünstigeren Speicher migrieren können.

Mit Hilfe dieses mehrstufigen Datenspeichers können Hersteller die Kosten senken, indem sie Daten bei Bedarf dynamisch in die am besten geeignete Speicherebene verschieben und ihre Speicherinfrastruktur anpassen. Bei einem solchen Ansatz bleiben aktive Daten – beispielsweise Sensordaten zum Fahrzeugbetrieb – im Flash, damit eine schnellere Verarbeitung erfolgen kann. Sobald die Aktivität jedoch abnimmt, kann man die Daten zur längerfristigen Aufbewahrung auf eine kostengünstigere Speicherebene, wie Festplattenlaufwerke, verschieben. Dies gilt hauptsächlich für bestimmte Datensätze im Zusammenhang mit der Fahrzeugverfolgung, die für juristische Zwecke erforderlich sind.

Mit der voranschreitenden Entwicklung autonomer Fahrzeuge wird deutlich, dass Flash-Speicher, in Kombination mit einer adaptiven Architektur, eine effektive Lösung bieten, um die Datenanforderungen der Hersteller zu erfüllen. Sie werden eine entscheidende Rolle bei sowohl der Entwicklungsbeschleunigung als auch der Förderung einer breiteren Einführung spielen, indem sie den Umgang mit dem zu erwartenden Datenvolumen möglich machen.

Sascha Uhl ist Object Storage Technologist bei Cloudian, www.cloudian.com.

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