Vast-Datenplattform im Nachhaltigkeits-Check

Grundlage für ein umweltbewusstes RZ

20. September 2022, 8:30 Uhr | Anna Molder
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© Vast Data

Der Plattformanbieter Vast Data hat seinen ersten „Technology & Sustainability“-Report veröffentlicht, in dem auf Basis von realen Daten dargelegt ist, wie die Universal Storage Platform des Unternehmens die Grundlage für ein umweltbewusstes und hochperformantes Rechenzentrum bildet. In der Branche haben Anbieter oft mit Taschenspielertricks versucht, ihre Produkte grün zu färben. In diesem Report will Vast messbare Fakten liefern und Daten zur Verfügung stellen, um Unternehmen dabei zu helfen, die Auswirkungen auf die Architektur von Dateisystemen zu verstehen.

Unternehmen auf der ganzen Welt sehen sich mit zwei großen Herausforderungen konfrontiert: Zum einem mit dem rasanten Anstieg der Datenmenge, die sie verwalten und verarbeiten müssen, und zum anderen mit einem zunehmenden Gewicht von nachhaltigen Geschäftspraktiken, das von politischen Entscheidungsträgern und Interessengruppen ausgeht. Um die Kluft zwischen diesen scheinbar disparaten Zielen zu überbrücken, ist eine Infrastruktur von Daten erforderlich, die eine praktikable Kombination aus effizienter Performance und überzeugender Wirtschaftlichkeit bietet.

Vast bietet laut eigenen Angaben für einen Cluster von fünf PBytes und über einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg Kosteneinsparungen von bis zu 90 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen. Damit sollen Unternehmen gegenüber anderen neuen Flash-basierten und hybriden Speicherprodukten bis zu 50 Prozent einsparen können.

Da die Nutzer außerdem die Leistungsfähigkeit von All-Flash-Speichern zur Beschleunigung ihrer Anwendungen erkennen, verbessere sich auch die Effizienz der Server um 25 bis 50 Prozent. Da Server in der Regel die größten Verbraucher von Energie in einem Rechenzentrum sind, führt diese von den hauseigenen Systemen erzielte Leistung zu einer zusätzlichen Einsparung von Energie, so das Versprechen.

Vergleicht man die Universal-Storage-Plattform mit herkömmlichen hybriden Systemen, so sollen die Storage-Cluster aus dem Hause Vast den Stromverbrauch um fast 400.000 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr senken, wodurch sich ein jährlicher CO2-Ausstoß von etwa 283 Tonnen pro eingesetzten fünf PBytes einsparen lasse. Während sich die Strompreise je nach Markt unterscheiden, ermögliche Universal Storage Anwenderunternehmen auf der ganzen Welt über einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg hohe Einsparungen.

Da die Vast-Systeme für eine Lebensdauer von mindestens einem Jahrzehnt ausgelegt sind, sollen die Nutzer im Rahmen ihrer Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen den Elektroschrott deutlich reduzieren können. Das asymmetrische Design der Vast-Architektur vermeide solchen Elektroschrott und ermögliche es den Unternehmen, ihre Cluster über mehrere Generationen von Vast-Hardware hinweg zu erweitern.  Wenn ein Unternehmen mit einer technisch vergleichbaren, modernen Plattform für eine Dateninfrastruktur bessere ökologische und wirtschaftliche Ergebnisse erzielen kann, wird man ihm die Differenz in Form von Emissionsgutschriften ausgleichen, so der Anbieter über die eigene Nachhaltigkeitsgarantie.

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