Red Hat stellt Migration Toolkit for Virtualization vor

Kritische Anwendungen auf OpenShift migrieren

17. Juni 2021, 12:30 Uhr   |  Anna Molder

Kritische Anwendungen auf OpenShift migrieren
© Wolfgang Traub

Red Hat stellte sein Migration Toolkit for Virtualization vor. Damit will der Lösungsanbieter Unternehmen bei der Umsetzung von Open-Hybrid-Cloud-Strategien unterstützen. Das Toolkit biete die Möglichkeit, unternehmenskritische Anwendungen, die auf virtuellen Maschinen (VMs) basieren, auf OpenShift zu migrieren und dabei gleichzeitig potenzielle Risiken und Ausfallzeiten zu minimieren.

Um Unternehmen zu unterstützen, Anwendungsbarrieren zwischen traditionellen und Cloud-nativen Workloads zu überwinden, hat Red Hat 2020 OpenShift Virtualization vorgestellt. Das Migration Toolkit for Virtualization helfe Unternehmen nun bei der Migration von VMs auf OpenShift. Anwendende sollen damit einfach auf Workloads zugreifen können, die auf virtuellen Maschinen laufen, während sie neue Cloud-native Anwendungen entwickeln. Migrationen lassen sich laut Anbieter in wenigen Schritten durchführen: zunächst durch die Bereitstellung von Quell- und Ziel-Credentials, dann durch die Zuordnung der Quell- und Zielinfrastruktur sowie die Erstellung eines choreografierten Plans und schließlich durch die Durchführung der Migration.

Laut Red Hat enthält das Toolkit zudem einen Migrationsplan mit Analysefunktionen, die bei der Identifizierung potenzieller Probleme vor der eigentlichen Migration unterstützen. Dabei liefere das Toolkit auch Informationen zur möglichen Problembehebung. VMs lassen sich nach Namen, Ordnern oder anderen Parametern filtern, um alle VMs zu überprüfen, die mit bestimmten Anwendungen verbunden sind, so die weiteren Angaben. Sobald die VMs ausgewählt sind, sollen Unternehmen ihre automatische Migration starten können.

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