Server-basierter Speicher für lokale Rechenzentren

Nebulon kündigt Cloud-Defined Storage an

26. Juni 2020, 09:00 Uhr   |  Anna Molder

Nebulon kündigt Cloud-Defined Storage an

Der neu gegründete Storage-Anbieter Nebulon hat seine Cloud-Defined-Storage-Lösung auf den Markt gebracht. Es handelt sich dabei um eine Server-basierte Datenspeicherlösung für Mission-Critical-Anwendungen im Rechenzentrum, verwaltet in der hauseigenen Cloud.

Cloud-Defined Storage kombiniere eine sichere und Cloud-basierte Steuerungsebene mit PCI-Express-Karten. Verbaut ist die Lösung in den Servern der Nutzer und soll den unternehmenskritischen Anwendungen der Kunden alle notwendigen Storage-Funktionen zur Verfügung stellen. Mit Cloud-Defined Storage sollen Nutzer kostengünstig und bequem Speicheranforderungen von modernen Anwendungen wie Container und NoSQL-Datenbanken als auch den klassischen Anwendungen wie VMware und hoch verfügbare SQL-Datenbanken erfüllen.

Unternehmen, die sich strategisch für eine hybride Cloud und die Einfachheit eines Cloud-Betriebs-Modells für die eigene IT-Infrastruktur entschieden haben, müssen mit dem Wachstum an erfolgskritischen Daten umgehen, deren Speicherung aufgrund von Leistungsanforderungen, aus Kostengründen oder zur Einhaltung von behördlichen Vorschriften nicht in der Public-Cloud erfolgen kann. Obwohl diese Daten im eigenen Rechenzentrum bleiben müssen, suchen CIOs nach Techniken, die dem Betriebsmodell der Public-Cloud gleichen und den Anwendern ermöglicht, die IT-Infrastruktur selbst zu betreiben. Mit der Cloud-Defined-Storage-Lösung sollen Unternehmen nicht nur Speicherlösungen, sondern langfristig auch die gesamte IT-Infrastruktur selbst administrieren können.

Cloud-Defined Storage nutzt laut Nebulon die Services Processing Unit (SPU), um alle wesentlichen Datendienste bereit zu stellen, wie zum Beispiel Komprimierung, Verschlüsselung, Deduplizierung, Erasure Coding, Snapshots und Datenspiegelung.

Durch die Verwendung von Standard-SSDs in Standard-Servern sei die Speicherlösung preiswert. Außerdem unterstütze sie alle Server-Betriebs-Systeme und Plattformen zur Virtualisierung und erfordere keinerlei Software oder Rechenressourcen auf dem Server.

Die Datenspeicherlösung automatisiere das Betreiben von Speicherlösungen und liefere über die sichere, Cloud-basierte Steuerungsoberfläche „Nebulon ON“ detaillierte Erkenntnisse über Infrastruktur und Anwendungen. Die SPU übertrage stündlich Zehntausende Datenpunkte über Datenspeicher, Server und Anwendungen an Nebulon ON, um sie mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) zu analysieren.

Cloud-Defined Storage ist nach Angaben von Nebulon das erste Speichermodell, das Administration und zugehörige Metriken, die in der Regel abgegrenzt im Rechenzentrum gespeichert sind, in einer mit KI-Analysen angereicherten Ansicht vereinheitlicht. Dadurch sollen IT-Manager und Anwender Funktionen, wie etwa Flotten-Management, automatisierte Software-Updates, vorausschauende Instandhaltung und schnellere Fehlerbehebung, nutzen können.

Cloud-Defined Storage ist direkt über die Anbieter von IT-Infrastruktur für Rechenzentren Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Supermicro erhältlich.

Weitere Informationen stehen unter www.nebulon.com zur Verfügung.

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