Gastbeitrag von Commvault

Post-COVID-Strategie für das Daten-Management

LANline-Cartoon Sicherer Cloud Storage
© Wolfgang Traub

Die COVID-19-Pandemie hat die Digitalisierungsstrategien vieler Unternehmen auf den Prüfstand gestellt. Im sogenannten „New Normal“ sind viele Betriebe gezwungen, die IT-Transformation in Monaten anstelle von Jahren zu bewältigen. Wo Anwender über erste Cloud-Erfahrungen nicht hinausgekommen waren und es Vorbehalte verschiedenster Art gab, wurden Arbeitsplätze ins Home-Office umgezogen und der Einsatz von Cloud-Techniken positiv beeinflusst.

Dies bringt eine enorme Belastung für verschiedene Aspekte der IT-Infrastruktur und des Daten-Managements mit sich. Denn viele Unternehmen verfügen nach wie vor über keine umfassende Cloud-Strategie. Besonders hinsichtlich Sicherung und Schutz von sensiblen, geschäftskritischen Daten gibt es eine Reihe von Schlüsselfragen, die sich IT-Experten stellen müssen, um den Geschäftsstandard aufrechtzuerhalten und zu optimieren:

  1. Ist die aktuelle Strategie für das Daten-Management noch aktuell? Gibt es Lösungen, die einfach umzusetzen, zu implementieren und skalierbar sind?
  2. Sind die Unternehmensdaten auf Endgeräten ausreichend geschützt? Ransomware zielt oft auf die Endgeräte der Benutzer - sind diese gesichert? Erkennt die Backup-Software Anomalien und führt Mustervergleiche durch, um frühzeitig vor ungewöhnlichen Aktivitäten zu warnen?
  3. Reicht der Schutz der Daten in der Cloud? Was passiert, wenn der Cloud-Provider ausfällt? Wie einfach und wo lassen sich Daten oder Services wiederherstellen?

Die folgenden Punkte geben einen Überblick zu intelligentem Daten-Management und Tipps zur Optimierung der IT-Infrastruktur.

1. Aktualität der Digitalstrategie

Programme zur digitalen Transformation, die Unternehmen vor der Corona-Krise aufgesetzt haben, sollte man in Hinblick auf Veränderungen des Kerngeschäfts neu bewerten. Viele IT-Abteilungen müssen sich anpassen, da neue Anwendungen und Mikrodienste schnell produziert und bereitgestellt sein müssen, während ältere Anwendungen angepasst oder unbrauchbar geworden sind.

Die COVID-19-Pandemie und die plötzliche Umstellung auf Home-Office-Arbeit zwang viele IT-Verantwortliche zu einer Anpassung ihrer Strategie zur digitalen Transformation. Es kam zu einer steigenden Nachfrage nach Cybersecurity, während durch Budgetkürzungen gleichzeitig oft Gelder für entsprechende Fachkräfte fehlen. Für IT-Verantwortliche und Unternehmen gibt es einige Lösungen und Tipps, die einfach und schnell umzusetzen und dabei skalierbar und effizient sind:

  • Der Anfang einer jeden Daten-Management-Strategie ist es, zu prüfen, welche Daten aktuell im Unternehmen genutzt sind. So lassen sich veraltete, redundante oder nicht mehr verwendete Anwendungen, Daten und Benutzer identifizieren. Außerdem kann man überprüfen, ob Arbeitsdopplungen anfallen. IT-Abteilungen sollten einen Überblick über verwendete Server und Anwendungen bekommen. Diese sind zum Teil veraltet, aber nach wie vor von Mitarbeitern in Gebrauch. Bei einem spontanen Umzug in die Cloud kann es hilfreich sein, zu wissen, welche Daten nicht mehr in Verwendung sind, um Zeit und Ressourcen einsparen zu können. Zudem gibt es eine geringere Angriffsfläche für Cyberattacken.
  • Der Trend für eine schnelle und effiziente Datensicherung geht Richtung Backup as a Service (BaaS). BaaS-Lösungen erlauben es Unternehmen unter Einhalt der DSGVO, flexibel, effizient und schnell zu agieren. Dabei lassen sich die Kosten für Anschaffung und Wartung von Hardware und die Lizenzierung und Installation von Software einsparen. BaaS-Techniken, wie Metallic von Commvault, bieten als Backup- und Recovery-Software einen vollständig integrierten Schutz vor Cyberangriffen.

Mit diesen Tipps lässt sich in Krisenfällen eine bestehende Digitalstrategie einfach und unkompliziert anpassen.

 


  1. Post-COVID-Strategie für das Daten-Management
  2. 2. Datensicherheit und Schutz von Endgeräten
  3. 3. Datenschutz in der Cloud

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