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Vorbereitet auf Disaster Recovery

Ransomware das Grauen nehmen

07. Januar 2021, 07:00 Uhr   |  Frederik Malek/am


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Praxisbeispiel

Ransomware richtet sich heute auch gegen kleinere Organisationen, darunter Städte, Gemeinden und andere Organisationen. Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen, da viele dieser Organisationen nicht über ausreichende Mittel verfügen, um ihre Ressourcen aufzustocken oder ihre Software zu aktualisieren. Ein Ransomware-Angriff traf die City of Sparks, eine kleine Gemeinde in Nevada aus den USA und Commvault-Kunde. Das zuständige IT-Team managt die komplette IT-Infrastruktur der Stadt, von der Straßenbeleuchtung über die Ampel- und Abwasseranlagen bis hin zu Polizei, Feuerwehr sowie Behörden. Die Attacke führte dazu, dass die von der Polizei gemeinsam genutzten Dateien gesperrt waren. Mitarbeiter der Stadt konnten nicht mehr auf das Geo-Informationssystem zugreifen, das unter anderem Auswirkungen auf die Feuerwehr hätte haben können. Dank eines Daten-Backups und einer guten Vorbereitung auf Disaster Recovery konnte die Stadtverwaltung die Datenwiederherstellung binnen zwölf Stunden abschließen. Vor Commvault setzte die Stadt ein Backup-Produkt ein, bei dem sich die Verantwortlichen regelmäßig fragten, ob die Daten tatsächlich wiederherstellbar sind, oder ob die wiederhergestellten Daten beschädigt sein würden. Zumal konnte sich eine Wiederherstellung über mehrere Wochen ziehen. Ursprünglich hatte sich das Infrastrukturteam der Stadtverwaltung für Commvault entschieden, um ein physisches Server-Backup und ein virtuelles Server-Backup zu realisieren, und um nach Wiederherstellung auch brauchbaren Daten vorzufinden.

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© LANline

Fazit

Für 80 Prozent [2] der Unternehmen hat während der Covid-19-Pandemie die Bereitschaft zur Notfallwiederherstellung oberste Priorität. Es ist das richtige Mittel, um sich auf Ransomware-Attacken vorzubereiten. Eine Kombination aus geschützten Backups, automatisierten Warnungen, Erkennung von Anomalien und Unterstützung bei der Datenisolierung sollen das Schlimmste verhindern. Sollte es doch zu einer Ransomware-Attacke kommen, muss eine schnelle Datenwiederherstellung möglich sein, gut vorbereitet durch eine mehrstufige Replikationsstrategie.

Frederik Malek ist Sales Engineer bei Commvault, www.commvault.com.

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