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Pure Storage stellt Pure Service Orchestrator 6.0 vor

Storage-as-a-Service für Container

07. Oktober 2020, 08:00 Uhr   |  Anna Molder

Storage-as-a-Service für Container

Pure Storage hat die allgemeine Verfügbarkeit von Pure Service Orchestrator Version 6.0 bekannt gegeben. Pure Service Orchestrator biete Storage-as-a-Service für Container und Entwicklern somit die Agilität einer öffentlichen Cloud mit der Zuverlässigkeit und Sicherheit einer lokalen Infrastruktur.

Pure Service Orchestrator v6.0 arbeite „stateful“, also zustandsbehaftet. Wo frühere Versionen völlig zustandslos waren, könne der Pure Service Orchestrator diesen Zustand beibehalten, da es CockroachDB enthält, eine Cloud-native SQL-Datenbank, entwickelt für skalierbare, Cloud-basierte Dienste.

Der Service Orchestrator installiere und pflege die Datenbank, die mit Kubernetes-Geheimnissen gesichert ist. Pure empfiehlt weiterhin die Installation von Service Orchestrator in einem privaten Kubernetes-Namensraum und alle zusätzlichen Sicherheitskontrollen für diesen Namensraum.

Während des Einsatzes von Pure Service Orchestrator v6.0 seien zwischen fünf und sieben CockroachDB-Pods sichtbar, die über das Cluster verteilt sind, verwaltet durch Toleranzen, Anmerkungen oder Affinität. Wenn im vorliegenden Cluster weniger Knoten als CockroachDB-Pods zur Verfügung stehen, erhalten die Benutzer mehrere Pods auf einem Knoten, so Pure Storage.

Jedes der DB-Pods verfüge über ein anderes Backend-Volumen, erstellt und verwaltet von Pure Service Orchestrator. Dabei könne es sich entweder um Block-Volumes oder um Dateisystemfreigaben handeln, abhängig von der Konfiguration des föderierten Speicher-Pools. Auch hier kann es laut Pure Storage sein, dass Benutzer mehrere Freigaben auf ihren Backend-Storage-Appliances sehen, wenn es weniger als fünf Geräte gibt.

Neben der Änderung der Kernarchitektur gibt es noch weitere Funktionen, die für Anwender nützlich sein könnten, wenn diese ihre Kubernetes-Implementierungen skalieren und eine genauere Kontrolle über die persistenten Speicheranforderungen benötigen. Mit Hilfe von Parametern in der Definition einer StorageClass sollen Benutzer die IOPs und Bandbreitengrenzen aller von der StorageClass erstellten Volumes steuern können. Darüber hinaus sollen persistente Storage-Datei-System-Optionen dem Benutzer ermöglichen, mit Hilfe von StorageClass-Parametern vordefinierte Schlüssel zu verwenden, um den Standard-Dateisystemtyp und die Erstellungsoptionen für das Dateisystem zu steuern.

Während Benutzer die Standard-NFS-Exportregeln für alle in FlashBlade-Dateisystemen erstellten Pure Service Orchestrator global angeben können, können sie mit StorageClass-Parametern auch Steuerelemente für die Exportregeln pro Dateisystem festlegen, so der Anbieter. Dies trage dazu bei, bestimmte Dateisysteme für eine Untergruppe von Worker-Nodes im Cluster sperren zu können.

Weiter Informationen finden Interessierte unter www.purestorage.com.

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