Trend-Micro-Umfrage: Digitale Transformation birgt Unsicherheit

Unklares Verantwortungsverständnis bei Cloud-Sicherheit

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Umfrageergebnisse von Trend Micro bestätigen, dass die COVID-19-Pandemie die digitale Transformation für 82 Prozent der Unternehmen in Deutschland (88 Prozent weltweit) beschleunigt hat. Die zunehmende Verbreitung der Cloud kann jedoch dazu führen, dass Geschäftsdaten unsicher sind.

Die Umfrage unter insgesamt 2.565 Entscheidungsträger aus 28 Ländern bestätigt, dass ein einfaches Missverständnis zu schwerwiegenden Sicherheitsfolgen führen kann. Während die Cloud-Infrastruktur an sich sicher ist, sind die Anwender für den Schutz der eigenen Daten selbst verantwortlich – dies ist die Grundlage des Modells der geteilten Verantwortung („Shared Responsibility“) in der Cloud.

89 Prozent (92 Prozent weltweit) der Befragten geben an, dass sie sich ihrer Verantwortung für die Sicherheit in der Cloud bewusst sind. Doch fast alle (99 Prozent in Deutschland, 97 Prozent weltweit) glauben auch, dass der Cloud-Service-Provider (CSP) einen ausreichenden Schutz für ihre Daten bietet. 

Von den befragten Unternehmen weltweit verwenden nur 55 Prozent zusätzliche Tools von Drittanbietern, um ihre Cloud-Umgebungen zu sichern. Dies deutet darauf hin, dass es erhebliche Deckungslücken geben könnte und bestätigt, dass das Modell der gemeinsamen Verantwortung nicht immer verständlich ist. Eine frühere Forschung von Trend Micro ergab bereits, dass Fehlkonfigurationen das größte Risiko für Cloud-Umgebungen sind. Dazu kommt es vor allem, wenn Unternehmen ihren Teil des Modells der geteilten Verantwortung unterschätzen.

Die befragten Unternehmen in Deutschland scheinen in Bezug auf ihre Sicherheitslage in der Cloud durchaus zuversichtlich. 44 Prozent geben an, dass die Beschleunigung der Cloud-Migration ihren Fokus auf Security-Best-Practices verstärkt hat (51 Prozent weltweit). Außerdem sind 85 Prozent überzeugt, dass sie die Sicherheit ihrer Remote-Arbeitsumgebung vollständig oder größtenteils unter Kontrolle haben (87 Prozent weltweit).

Trotz dieser Zuversicht gaben viele der Befragten aus Deutschland auch zu, dass sie Herausforderungen im Sicherheitsbereich haben. 41 Prozent sehen in der Sicherheit ein „sehr signifikantes" oder „signifikantes" Hindernis für die Cloud-Einführung (45 Prozent weltweit). Die drei größten täglichen Probleme deutscher Unternehmen beim Schutz von Cloud-Workloads sind die Sicherung des Datenverkehrs (45 Prozent), das Festlegen konsistenter Richtlinien (35 Prozent) und eine fehlende Integration mit On-Premise-Sicherheitslösungen (29 Prozent). Bei der Migration zu Cloud-basierten Sicherheits-Tools nehmen die Befragten Mitarbeiterschulung (43 Prozent), Datenschutz (42 Prozent) und Compliance (37 Prozent) als die drei wesentlichen Hindernisse wahr.

Zu den Sicherheitslösungen für Cloud-Umgebungen, die die befragten Unternehmen in Deutschland als am wichtigsten eingestuft haben, gehören Tools für Netzwerkschutz (50 Prozent), Cloud Access Security Broker (CASB, 15 Prozent) und Cloud-Security-Posture-Management (zwölf Prozent).

Weitere Informationen finden sich unter www.trendmicro.com.


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