Mit einem Upgrade seines Hauptprodukts ShadowXafe hat StorageCraft die Datensicherungslösung um Funktionen zur Datenüberwachung, -schutz und -wiederherstellung erweitert, von der in erster Linie Managed Service Provider (MSPs) profitieren sollen. Sie seien durch die Erweiterung in der Lage, den Datenschutz über das gesamte Rechenzentrum über eine einzige Konsole sicherzustellen.

Als wichtigste Neuerungen nennt der Hersteller:

  • MSP-freundliche und flexible Abrechnung sowie Fakturierung,
  • Network Tunneling für eine massive, aber einfache Skalierung neuer und erweiterter Kundenbereitstellungen und
  • Unterstützung für Hyper-V-Anwendungen.

Durch die von ShadowXafe umgesetzte Standardisierung sollen MSPs ihre Produktivität und somit ihre Rentabilität steigern können. So seien MSPs nun in der Lage, bei der Bereitstellung und Verwaltung Zeit zu sparen, da die Wiederherstellung von Daten laut StroageCraft nur Millisekunden benötige. Auch das Fehlerpotenzial werde durch die Standardisierung reduziert.

Die Skalierbarkeit soll es MSPs zudem ermöglichen, zusätzlichen Datenschutz und weitere Workflows mit einem einzigen Klick für eine unbegrenzte Anzahl von Knoten hinzuzufügen. Auf diese Weise sei es möglich, den Kundenstamm ohne zusätzliches Service-Desk-Personal zu erweitern.

StorageCraft bietet nach eigenen Angaben innerhalb einer ShadowXafe-Lizenz eine einzelne, eine nutzungsbasierte oder eine fortlaufende Abrechnung beziehungsweise eine Kombination aus diesen Optionen an. Dabei sollen PSA- und RMM-Partner für eine unkomplizierte Abrechnung sorgen.

Mittels der neuen Tunneling-Funktion sei es darüber hinaus möglich, Tausende von Geräte mit minimalen Auswirkungen auf die Netzwerkleistung zu verwalten, ohne Firewalls neu konfigurieren zu müssen. Unternehmen können nach Bekunden des Herstellers zudem schnell und einfach skalieren, da ShadowXafe jedes Gerät oder eine gesamte IT-Infrastruktur von einer einzigen Konsole und einer einzigen Benutzeroberfläche aus wiederherstellen kann.

Des Weiteren schütze die Lösung alle Daten, unabhängig davon, ob sie vor Ort im eigenen Rechenzentrum oder in der Cloud liegen oder direkt aus VMware- oder Hyper-V-Anwendungen sowie von Desktop- und Server-Systemen stammen. Für die vollständige Wiederherstellung und Business Continuity repliziert StorageCraft nach eigenem Bekunden die ShadowXafe-Daten in eine Public Cloud, die StorageCraft Cloud oder an einen externen Standort.

Zudem ermögliche ShadowXafe sowohl den agentenlosen als auch den agentenbasierten Schutz, sodass die Lösung die SLA-Anforderungen für leistungsintensive virtuelle und physische Maschinen erfülle. Außerdem vereint StorageCraft nach eigenen Angaben den Schutz verschiedener Anwendungsbereiche in einer Lösung, einschließlich physischer und virtueller Server, lokaler Server, Cloud und DRaaS.

Die auf Mikro-Services basierende Architektur von ShadowXafe soll die Verwaltung und Wiederherstellung von VMs und physischen Maschinen deutlich vereinfachen und eine nahtlose Integration in DRaaS für Failover und Recovery ermöglichen. Im Falle eines systemweiten Ausfalls, einer Datenbeschädigung oder auch einer Naturkatastrophe sorgt die VirtualBoot-Technik von ShadowXafe für eine Wiederherstellung virtueller Maschinen in Millisekunden, so StorageCraft. Die Wiederherstellung ganzer Infrastrukturen benötige wenige Minuten.

Weitere Informationen finden sich unter www.storagecraft.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.