Stulz aus Hamburg erweitert sein Produktportfolio um Kaltwassersätze der CyberCool-2-ze-Serie. Die neuen ze-Kaltwassersätze sind als luftgekühlte Variante erhältlich und für den Betrieb mit klimaschonendem R-1234ze-Kältemittel ausgelegt. Das HFO-Gemisch verfügt laut Stulz über ein sehr geringes Treibhauspotenzial und eignet sich, im Rahmen der Verordnung (EU) Nr. 517/2014 und der einhergehenden Kältemittelverknappung als zukunftssichere und gleichzeitig effiziente Alternative zu herkömmlichen HFKW-basierenden Kältemitteln. Die Kaltwassersätze sind in verschiedenen Leistungsgrößen von 300 bis 1.000 kW lieferbar und sollen damit eine zuverlässige und effiziente Kühllösung für mittelgroße und große Rechenzentren sowie für Telekommunikations- und Industrieanwendungen bieten.

Wie die bereits im Jahr 2013 vorgestellten CyberCool 2 Chiller ist auch die ze-Serie zur Reduzierung der Schallemissionen mit baugrößenmaximierten EC-Ventilatoren und schallgekapselten Kompressoren ausgestattet. Durch die selbst entwickelte dynamische Regeltechnik unterstützt der CyberCool 2 zudem die indirekte freie Kühlung. Die intelligente Umschaltung zwischen Kompressorbetrieb und indirekter Freikühlung ermöglicht einen besonders ressourcenschonenden Betrieb bei maximaler Energieeffizienz. Durch die hauseigene Mix-Mode-Boost-Technik werden laut Stulz zudem 100 Prozent der DX-Register Flächen genutzt, ohne die Ventilatordrehzahl regulieren zu müssen, was die Energieeffizienz nochmals steigere und die Betriebskosten deutlich senke.

Microchannel-Wärmetauscher in Voll-Aluminium-Ausführung mit Luftleitblechen sollen zusätzlich für eine bestmögliche Anströmung der inneren Registerelemente sorgen. Die Kaltwassersätze der CyberCool-2-ze-Serie sind ab sofort erhältlich. Alternativen zu herkömmlichen Kältemitteln befinden sich derzeit in der Erprobung.

Weitere Informationen gibt es unter www.stulz.de.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.