Der Hamburger Spezialist für betriebskritische Klimalösungen Stulz stellt mit CyberCool WaterTec eine neue Baureihe wassergekühlter Kaltwassersätze für Leistungen von 350 bis 1.400 kW vor. Durch die Kombination aus energieoptimierten Komponenten, umfangreichen Ausstattungsoptionen und großem Temperaturbereich am Kaltwasseraustritt (0 °C bis 19 °C) sollen sich die Indoor-Kaltwassersätze mit Turbocor-Technik für ein breites Einsatzspektrum eignen. Zum Anwendungsbereich zählen unter anderem Neuprojekte und Modernisierungsvorhaben in Rechenzentren, Industrie und Produktion sowie im Gewerbebau.

Die  CyberCool WaterTec Chiller mit magnetgelagerten Turbocor-Verdichtern sind in fünf Baugrößen erhältlich. Sie sollen durch exzellente Laufruhe, Wartungsfreundlichkeit und energieeffizienten Teillastbetrieb punkten, so der Hersteller. Die Sprühverdampfer-Technik arbeitet mit klimaschonendem HFO-R1234ze Kältemittel und reduziert die benötigte Füllmenge um bis zu 70 Prozent. Die Mindesteffizienzwerte gemäß Stufe zwei der Ecodesign-Richtlinie (SEER/SEPR) für das Jahr 2021 sind ebenfalls eingehalten, so Stulz weiter. Betreiber erhalten einen zukunftssicheren Kälteerzeuger mit hoher Effizienz und sehr guter Umweltbilanz.

Für einen besonders energiesparenden Betrieb lässt sich das Gerät mit einem passgenauen Freikühlmodul ausstatten. Die Freikühlreinrichtung minimiere die Laufzeiten der Kompressoren und ist regelungstechnisch voll integriert. Der Indoor-Chiller unterstützt dabei einen ganzjährigen Betrieb in den Betriebsarten freie Kühlung, Mix-Mode und DX – jeweils mit gleitendem Übergang.

Bei der Entwicklung des CyberCool WaterTec standen laut Stulz nicht nur Zukunftssicherheit und Energieeffizienz im Vordergrund, sondern auch ein technischer Aufbau, der den Praxisanforderungen von Planern und Kältefachbetrieben entspricht. Um eine problemlose Einbringung und Montage sicherzustellen, sei das System daher schnell und einfach in seine Grundkomponenten zerlegbar. Für zusätzliche Flexibilität sorge auch der abnehmbare Schaltschrank mit werkseitiger Wandmontage-Vorbereitung.

Zum System gehört ein modernes Steuer- und Regelungskonzept, das auf neuester Hardware basiert, so der Hersteller weiter. Mit dem selbst entwickelten Controller SEC.blue mit integriertem Touchscreen lassen sich alle Komponenten und Ausstattungsoptionen präzise steuern. Durch ein flexibles Betriebssystems kann das Regelverhalten (intelligente Teillast, Parallelbetrieb, Pumpen- und Ventilsteuerung) exakt auf die jeweiligen Kundenanforderungen abgestimmt werden. Darüber hinaus sei eine einfache Anbindung an alle gängigen GLT-Systeme möglich.

Weitere Informationen stehen unter www.stulz.com zur Verfügung. Ein Video gibt es hier: youtu.be/1xf3utlXbwY.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.