Der Netzwerkhersteller D-Link hat die neue Serie an Layer-3-Stackable-Managed-Switches DGS-3630 vorgestellt. Die Geräte sollen sich nach Herstellerangaben durch ihre Leistungsfähigkeit und ihre Softwarefunktionen vor allem als Core-, Verteiler- oder auch als Access Layer Switch eignen.

Je nach Modell stehen neben den vier Gigabit-Combo-Ports und vier 10-Gigabit-SFP+-Ports bis zu 44 10/100/1000Base-T- oder bis zu 20 Gigabit-SFP-Ports zur Verfügung, so D-Link. Die Gesamtkapazität der Backline liege je nach Ausstattung des Switches zwischen 128 und 176 GBit/s. Außerdem sollen flexible Port-Konfigurationen mit 10-Gigabit-Uplinks sowie Lizenz- und Software-Upgrades dafür sorgen, dass die Switches sowohl in die Netzwerkumgebungen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) als auch in die Netzwerkumgebungen von großen Firmen passen und mit ihren Aufgaben mitwachsen können. Darüber hinaus helfen Verwaltungsfeatures wie Stacking laut Hersteller bei der Kontrolle von mehreren Switches und sollen die Zuverlässigkeit des Netzwerks erhöhen.

Laut Bekunden des Herstellers eignen sich die Switches der DGS-3630-Serie aufgrund ihrer vielfältigen Port-Konfigurationen zum Einsatz als Verteiler-Switch auf Etagenebenen wie auch als Access Switch oder zentraler Core Switch im Rechenzentrum. Im Stack-Betrieb könne man bis zu neun Geräte zu einem logischen Verbund mit maximal 432 Gigabit-Ports zusammenfassen. Die Interconnect-Bandbreite gibt D-Link mit bis zu 80 GBit/s an. Zudem ermögliche diese Redundanzfunktionen über den einzelnen Switch hinweg. Da der Verbund nur eine einzige IP-Adresse habe, lasse sich dieser zudem leichter verwalten.

Darüber hinaus habe man die DGS-3630-Familie mit einem vollwertigen Command-Line-Interface (CLI), Web-basierter Verwaltungsoberfläche, SSH-Fähigkeit und Konsolen-Ports (RJ45/Mini-USB) ausgestattet, so D-Link. Ein USB-A-Port diene zusätzlich zum Speichern von Protokollen sowie Konfigurationen und helfe bei der Verwaltung von Firmware-Images.

Laut D-Link eignen sich die Switches der DGS-3630-Serie aufgrund ihrer vielfältigen Port-Konfigurationen zum Einsatz als Verteiler-Switch auf Etagenebenen wie auch als Access Switch oder zentraler Core Switch im Rechenzentrum. Bild: D-Link

Des Weiteren können die Switches dank ihrer vier 10-Gigabit-SFP+-Ports und vier Combo 10/100/1000Base-T/SFP-Ports zum Beispiel Uplinks zu stark beanspruchten Servern bilden und so Anwender und Arbeitsgruppen in kleinen Unternehmen mit hoher Bandbreite versorgen, so der Hersteller. Zusätzlich verfügen die Geräte je nach Modell über 20 SFP-, 20 10/1000Base-T oder 44 10/100/1000Base-T-Ports. Laut D-Link können die Switches auch als Verbindung zwischen Core- und Edge-Bereichen des Netzwerks dienen.

Zudem bietet der Hersteller verschiedene Images für die DGS-3630-Familie, um die Switches mit weiteren Optionen für komplexere Aufgaben aufrüsten zu können. Standardmäßig (SI) unterstütze die Firmware L2-Switching, statische Routing-Funktionen und RIP, L2-Multicast, erweitertes QoS (Quality of Service), zahlreiche Wartungsfunktionen und alle Sicherheits-Features. Darüber hinaus soll die herstellereigene Safeguard-Engine die Zuverlässigkeit, Effizienz und Verfügbarkeit des Switches verbessern. Auch könne man Anwendungen auf Port-Ebene gemäß 802.1x authentifizieren und Access Control Lists verwenden. Mit dem Upgrade zum Enhanced Image (EI) kommen laut Hersteller weitere Layer-3-Funktionen wie OSPF, BGP, VRF-Lite und L3-Multicast hinzu, um Enterprise-Anwendungen abzudecken.

Der maximale Stromverbrauch der Switches bei Volllast soll zudem bei unter 65 Watt liegen. Dafür schalte ein Stromsparmodus Ports automatisch ab, die keinen aktiven Link oder Linkpartner haben, und intelligente Lüfter drehen mit der minimal möglichen Drehzahl, die man für die aktuell erzeugte Abwärme benötige. Eine Kabellängenerkennung reduziere zudem die Signalstärke der Ports auf die richtige Höhe.

Weitere Informationen stehen unter www.dlink.com zur Verfügung.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.