T-Systems bildet eine neue integrierte Einheit für digitale Lösungen. Der neue Portfoliobereich mit 4.800 Mitarbeitern soll die Kompetenzen dreier bestehender Einheiten zusammenfassen: die der Management- und Technologieberatung Detecon, des Digitaldienstleisters T-Systems Multimedia Solutions und der auf Digitalisierung ausgerichteten Bereiche der T-Systems Global Systems Integration. Die drei Geschäftseinheiten haben 2017 laut T-Systems-Angaben über 4.000 Digitalisierungsprojekte umgesetzt.

Das Angebot ist Teil der Strategie zur Neuausrichtung von T-Systems, die der neue CEO Adel Al-Saleh zum Start der Hannover Messe vorgestellt hat. Ziel sei es, Kunden Digitalisierungslösungen für unternehmensspezifische Anforderungen zu bieten. An die Stelle des bisherigen Fokus auf IT-Betrieb und Outsourcing soll ein Service-Spektrum treten, das von der Beratung über Co-Innovation bis hin zur Entwicklung technischer Lösungen, deren vollständiger Integration und letztlich wiederum den Betrieb reicht.

T-Systems betont, auf jede Kundensituation würden flexible und agile Teams zugeschnitten, die interdisziplinär zusammenarbeiten. Dafür verfüge man unter anderem über 700 Management-Berater und Digitalisierungsexperten, mehr als 800 industriespezifische Consultants und Spezialisten, rund 700 Digitalplattform- und Architekturexperten, über 500 DevOps-Spezialisten sowie rund 300 Datenanalysten und Big-Data-Experten.

Zum Einsatz bringe man dabei Prototyping und agile Methoden wie DevOps, Design- und Data-Thinking. Von Vorteil sei zudem das internationale Partnernetz von T-Systems, das Anbieter wie Salesforce, SAP und Microsoft umfasst. Als Teil der Telekom sei der neue Digitaldienstleister der einzige Anbieter aus Deutschland, der Cloud, IoT, Security und Netze wie 5G oder NB-IoT mit Beratung und Integration für die digitale Transformation kombinieren kann.

„Jedes dritte Unternehmen will mit Digitalisierung neue Geschäftsfelder erschließen“, so Peter Lorenz, Senior Vice President T-Systems Global Systems Integration, mit Blick auf eine aktuelle T-Systems-Studie. Lorenz leitet den Aufbau des neuen Anbieters.

„Da geht es um mehr als Technik“, sagt Lorenz. Sein Team verstehe sich als Partner für große Konzerne sowie mittelständische Unternehmen. „Große Unternehmen müssen sehr schnell und agil werden, der Mittelstand sucht einfachen Zugang zur Digitalisierung und Erfahrung“, so Lorenz. Beides bringe man jetzt als „größter deutscher Digitalanbieter“ zusammen – und somit „Made in Germany“.

Weitere Informationen finden sich unter www.t-systems.com/de/de.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.