T-Systems hat DSI vCloud (Dynamic Services for Infrastructure with vCloud) um integrierte „Virtual Cloud Networking“-Funktionalität erweitert. Die neuen Funktionen auf der Basis von VMwares NSX Data Center sollen Anwendern der Telekom-Tochter eine Virtual-Cloud-Network-Architektur liefern, die durchgängige Connectivity und eingebaute Sicherheit bietet. Dies ist laut VMware-Angaben unabhängig davon, ob sich die Anwendungen und Daten in der Public Cloud von T-Systems oder vor Ort im RZ des Anwenderunternehmens befinden.

Anwender können ihre Netzwerke laut Bekunden VMwares mit minimaler Neukonfiguration aus ihrem lokalen RZ in die öffentliche T-Systems-Cloud erweitern und dabei zum Beispiel bestehende IP-Adressen und Netzwerkverbindungen weiterhin nutzen. Eine durchgängige Richtlinienverwaltung beschleunige die Workload-Migration erheblich. So könne die IT-Organisation zum Beispiel bestehende Netzwerk-Sicherheitsrichtlinien auf die DSI vCloud ausweiten. Mikrosegmentierung wiederum ermögliche eine genauere Kontrolle der Security-Services und verbessere damit den Schutz von Anwendungen in der Private und in der Public Cloud.

Die Anwender der DSI vCloud von T-Systems sind Großkonzerne und mittelständische Unternehmen, die einen konzerntauglichen Self-Service-Cloud-Dienst benötigen, wobei die meisten ein hybrides Modell nutzen, so VMware weiter. Der mandantenfähige Service basiere auf VMwares Cloud Provider Platform, einer hoch skalierbaren Kombination aus vSphere, NSX Data Center und vCloud Director.

DSI vCloud ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Großbritannien, Spanien, Singapur und den USA erhältlich. Die neuen erweiterten Netzwerkdienste sind für Bestandskunden kostenlos verfügbar.

Weitere Informationen finden sich unter www.vmware.com/de.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.