Die Deutsche Telekom bietet Unternehmenskunden einen neuen Service für die automatisierte Registrierung Android-basierter Dienstgeräte: Ab sofort betankt der Carrier Android-Smartphones von Unternehmensmitarbeitern über Googles „Zero-Touch“-Dienst aus der Cloud mit Software und Richtlinien (Policies). Dies soll den Einsatz von Android-Devices im Unternehmen vereinfachen.

Zero-Touch-kompatible Google-Geräte prüfen dabei nach der erstmaligen Verbindung mit dem Unternehmens-WLAN selbsttätig, ob die IT-Abteilung des Unternehmens ihnen bereits eine Konfiguration erstellt hat, erläutert die Telekom den Ablauf. In diesem Fall lade das Gerät eine App mit den für das jeweilige Modell passenden Richtlinien herunter, um die Smartphone-Installation zu vervollständigen. Dabei werde das Endgerät zugleich mit den aktuellen Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens versehen.

Das Zero-Touch-Verfahren funktioniert derzeit laut Bekunden der Telekom mit Googles Pixel-Smartphones sowie mit einigen weiteren gehobenen Geräten mit neuester Software (ab der Android-Version Oreo) von Google, Huawei und Sony. Google arbeitet mit den namhaften Geräteherstellern zusammen, um das Betanken aus der Cloud für kommende Geräte zu ermöglichen. Auch für Android-Devices wie Smart Scanner soll Zero-Touch künftig verfügbar sein.

Die Telekom ist laut eigenen Angaben der erste europäische Netzbetreiber, der große Android-Geräteflotten aus der Cloud per Zero-Touch einrichten kann. Mit dem Cloud-basierten Enrollment großer Mobilgeräteflotten habe man Erfahrung, so der Provider, denn man biete diesen Großkunden-Service bereits für Apple-Geräte und Samsung-Knox-Smartphones an.

Weitere Informationen finden sich unter www.telekom.de.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.