Datadog, Anbieter eines Monitoring-Services für moderne Cloud-Umgebungen, hat mit Trace Search and Analytics eine neue Lösung vorgestellt, um Leistungsdaten einer Anwendung zu durchsuchen, diese zu visualisieren und in Korrelation mit anderen Datenpunkten zu setzen. Jeder Prozessschritt einer Anwendung hinterlässt im Problemfall verwertbare Spuren, die sich mit Trace Search and Analytics bis auf den User-Namen, Kunden, Host, Domain oder Artikelnummer aufspüren lassen, so der Anbieter.

Statt langwierige, ungenaue und in kritischen Situationen zu langsame Anfragen starten zu müssen, helfe das neue Feature, schnell den Ursprung eines Problems zu identifizieren. Ein Anwender soll es ähnlich wie eine Suchmaschine nutzen, die Ergebnisse entsprechend der Suchkriterien in Echtzeit auswirft. Dabei sei keine Abfragesprache (SQL) nötig. Die Suchergebnisse können in der Ausgabe individuell quantifiziert, grafisch aufbereitet oder in Verhältnis zueinander gesetzt werden. Auch die Verknüpfung mit relevanten Log-Daten und Infrastrukturkennzahlen sei möglich.

Datadogs neue Log-Management-Funktion „Logging without Limits“ ermögliche es Anwendern zudem, größere Log-Volumen zu verwalten. Sie können nun alle Logs aufnehmen und archivieren und situativ entscheiden, welche für das Monitoring zu indizieren sind. Auf diese Weise können laut Datadogs die IT-Teams jedes einzelne Log-Datei, die von den Anwendungen und der Infrastruktur erzeugt wird, sammeln und gleichzeitig die Kosten präzise verwalten.

Die Preise starten bei 1,27 Dollar für eine Million Trace-Events pro Monat und bei 1,27 Dollar für eine Million Logs bei einer siebentägigen Aufbewahrungsfrist. Weitere Informationen finden Interessierte auf dem Datadog-Blog unter www.datadoghq.com/blog/trace-search-high-cardinality-data/ sowie

www.datadoghq.com/blog/logging-without-limits/.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.