Mit Nemo IoT Meter und Nemo Handy IoT hat Keysight zwei mobile Feldmesslösungen vorgestellt. Sie sollen es Netzbetreibern und Service-Providern ermöglichen, Netzwerke vor Ort aktiv zu testen, etwa um die Abdeckung und Service-Qualität von Netzwerken in unternehmenskritischen und verbraucherorientierten IoT-Anwendungen sicherzustellen sowie Installationen und Vertragsabschlüsse zu beschleunigen. Denn, so der Hersteller, eine vorhandene LTE-Netzabdeckung bedeutet nicht unbedingt, dass ein IoT-Dienst an bestimmten Standorten auch reibungslos funktioniert.

Bei Nemo IoT Meter handele es sich um Handmessgerät zur Überprüfung der IoT-Service-Qualität beim Kunden. Es läuft auf einem Android-basierten Smartphone. Die Anbindung erfolgt über NB-IoT (Narroband) oder einem LTE-M-Dongle. Die Lösung überprüft laut Keysight die Netzabdeckung und die Verbindungsqualität und stellt anschließend einen leicht verständlichen Bericht über die durchgeführten Messungen zur Verfügung.

Nemo Handy IoT ist hingegen eine professionelle Handheld-Feldtestlösung, die Betreibern detaillierte Informationen über die Key Performance Indicators (KPIs) ihres IoT-Netzwerks liefern soll. Zu den gemessenen spezifischen KPIs gehören Abdeckung, Qualität und detaillierte Protokolldateien von aktiven Feldtests. Alle Ergebnisse lassen sich für die weitere Nachberarbeitung mit herstellereigenen Analysetools wie Nemo Analyze und Nemo WindCatcher exportieren, so Keysight weiter.

Weitere Informationen finden sich unter www.keysight.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.